Lycée Marc Bloch de Sérignan

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P-Konto Freibetrag Tabelle 2022?

P-Konto Freibetrag Tabelle 2022
Online-Pfändungstabelle (monatlich):

Nettoeinkommen (Euro) Pfändungsbetrag (Anzahl unterhaltspflichtige Personen)
bis 1259,99 unpfändbar 1
1370 bis 1379,99 82,15
1380 bis 1389,99 89,15
1390 bis 1399,99 96,15

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Wie hoch ist der Freibetrag beim P-Konto 2022?

Ein P-Konto bietet automatisch einen Pfändungsschutz von 1.410 Euro je Kalendermonat. Weitere Beträge können auf Nachweis freigegeben werden. Off Das P-Konto bietet Schutz vor Kontopfändungen in drei Stufen:

  1. Basisschutz für Guthaben in Höhe von 1.410 Euro Voraussetzung: Umwandlungsantrag des Kontoinhabers bei seiner Bank
  2. Erhöhter Freibetrag mit Bescheinigung bei Unterhalt / Sozial- oder Asylbewerberleistungen für weitere Personen im Haushalt / Kindergeld / einige weitere Leistungen Voraussetzung: Vorlage einer sogenannten P-Konto-Bescheinigung durch die Kontoinhaber:innen bei ihrer Bank
  3. Individuell festgesetzter Freibetrag mit Beschluss/Bescheid bei höheren Einkünften und Sonderfällen Voraussetzung: Antrag mit Nachweisen bei Vollstreckungsgericht/Vollstreckungsbehörde

Zur Umwandlung eines Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) reicht ein entsprechendes Umwandlungsverlangen der Kontoinhaber:innen gegenüber ihrer Bank aus. Auf dem P-Konto ist dann grundsätzlich ein Guthaben in Höhe von 1.410 Euro je Kalendermonat vor Pfändungen und Verrechnung geschützt.

Weitere Beträge können auf Nachweis freigegeben werden. Nur in speziellen Fällen ist noch eine gerichtliche Entscheidung bzw. bei öffentlichen Gläubigern eine Entscheidung der vollstreckenden Behörde erforderlich. Auf diese Weise sind Arbeitseinkommen, Renten und Sozialleistungen genauso geschützt wie beispielsweise finanzielle Unterstützungen durch Dritte.

Bei einer Kontopfändung haben Sie in Höhe Ihrer geschützten Freibeträge weiterhin vollen Zugang zum Konto und können zum Beispiel Überweisungen vornehmen. Allerdings: Während Verschuldete keine Alternative zum P-Konto haben, ist es für Kontoinhaber:innen mit schwarzen Zahlen ohne Pfändung nicht zu empfehlen und auch unnötig.

Denn Verbraucher:innen haben häufig noch mit hohen Preisen, eingeschränkten Leistungen und einer gewissen Stigmatisierung bei ihrer Bank zu rechnen, wenn sie ein P-Konto einrichten. Außerdem entfällt mit der Umwandlung die Möglichkeit, einen Dispokredit oder geduldete Überziehung zu nutzen, da P-Konten nur auf Guthaben-Basis geführt werden können.

Wir haben Wissenswertes rund ums Pfändungsschutzkonto zusammengestellt. Mehr Informationen finden Sie in unseren Fragen und Antworten zum Pfändungsschutzkonto (P-Konto),

  • Für jede:n nur eins: Ein P-Konto kann nur als Einzelkonto, also auf den Namen einer Person, geführt werden. Für Inhaber:innen eines Gemeinschaftskontos bedeutet dies, dass jede:r Kontoberechtigte am besten schon dann, wenn mit Pfändungen zu rechnen ist, ein Einzelgirokonto eröffnet, bevor jeweils die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto erfolgen kann. Bei Einrichtung oder Umwandlung müssen Sie versichern, dass Sie kein weiteres P-Konto führen, denn jede Person darf nur eines haben. Das kann überprüft werden. Falsche Angaben hierbei können strafbar sein.
  • Nur auf Antrag: Schuldner, die den Kontopfändungsschutz nutzen wollen, müssen selbst aktiv werden. Entweder richten Sie ein neues Konto gleich als P-Konto ein oder wandeln das bestehende Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto um. Hierzu müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei Ihrer Bank stellen. Da der P-Kontoschutz auch für Kontopfändungen wirkt, die bis zu 1 Monat vor Umwandlung bei der Bank zugestellt wurden, müssen Sie nicht unbedingt im Vorgriff auf eine drohende Pfändung umwandeln.
  • Umstellung kostenlos: Die Umwandlung des bestehenden Girokontos in ein P-Konto muss kostenfrei sein – nicht jedoch die Kontoführung. Diese darf allerdings nicht teurer werden als zuvor. Die Bank ist verpflichtet, die Umwandlung spätestens nach 4 Geschäftstagen vorzunehmen, wenn das Konto gepfändet wurde.
  • Mehr Schutz mit Bescheinigung: Auf dem P-Konto können weitere Beträge geschützt sein. Kindergeld, Unterhaltsverpflichtungen zum Beispiel für Ehegatten und Kinder sowie Sozial- oder Asylbewerberleistungen, die für weitere Personen im gemeinsamen Haushalt entgegengenommen werden, können den Grundfreibetrag um weitere Freibeträge erhöhen.

So steht Ihnen für die erste Person, der Sie aufgrund des Gesetzes Unterhalt gewähren (zum Beispiel Ehepartner, Kind) ein weiterer Freibetrag von 527,76 Euro zu. Hinzu kommen zusätzliche Freibeträge von jeweils 294,02 Euro, sofern Unterhalt für weitere gesetzlich Berechtigte geleistet wird.

Unterhaltsberechtigte Personen Freibetrag in Euro
1 1.937,76
2 2.231,78
3 2.525,80
4 2.819,82
5 3.113,84

Voraussetzung ist allerdings, dass Sie als Kontoinhaber:in Ihrer Bank eine Bescheinigung vorlegen, dass es sich um solche geschützten Freibeträge oder Geldeingänge handelt. Familienkassen und Sozialleistungsträger müssen, anerkannte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen oder auch Arbeitgeber:innen können eine solche Bescheinigung ausstellen.

  • Durch eine Bescheinigung können Sie außerdem noch andere über die oben genannten pauschalierten Freibeträge hinausgehende Freibeträge gegenüber Ihrer Bank nachweisen (z.B.
  • Einmalige Sozialleistungen oder laufende Leistungen, die Sie zum Ausgleich eines durch gesundheitlichen Schaden bedingten Mehraufwandes erhalten), so dass dann auch diese Beträge auf dem Konto nicht gepfändet werden können.

Den gleichen Schutz können Sie auch durch einen Antrag beim Vollstreckungsgericht erreichen, wenn Sie vor Ort sonst keine Bescheinigung erhalten oder Ihre Bank die vorgelegte nicht akzeptiert. Höhere Freibeträge: Wenn das pfändungsfreie Einkommen höher ist als durch die Bescheinigung geschützt werden kann, sollten Sie zusätzlich beim Vollstreckungsgericht einen Antrag auf individuelle Kontofreigabe stellen.

Bei einer Pfändung durch eine öffentliche Stelle (z.B. Finanzamt) stellen Sie den Antrag direkt dort. Hilfe bei dauernder Unpfändbarkeit: Erhalten Sie regelmäßig Guthaben unterhalb Ihres Freibetrages, können Sie beim Vollstreckungsgericht gemäß § 907 ZPO für jeweils maximal 12 Monate die « Anordnung der Unpfändbarkeit » des Kontoguthabens beantragen.

Damit ist das Konto insgesamt frei, alle Pfändungen laufen für diesen Zeitraum ins Leere und Ihr Kreditinstitut muss weder Freibeträge beachten noch Überwachungen durchführen. Das ist für alle Bezieher:innen von geringen, regelmäßigen Einkünften unterhalb des Freibetrages sinnvoll sowie bei einer Doppelpfändung von Lohn und Konto.

Wie hoch ist der Selbstbehalt bei einem P-Konto 2023?

Wie hoch liegt die Pfändungsfreigrenze und wie stark steigt sie? – Die Pfändungsfreigrenze stieg bisher alle zwei Jahre an und wird an Steigerungen der Lebenshaltungskosten angepasst. « Seit dem Jahr 2021 erfolgt die Anpassung jährlich zum 1. Juli », erklärt dazu Silke Rey von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Sie ist Juristin und Expertin, wenn es um das Thema Entschuldung geht. Die Änderung der Freigrenze erfolgte gemäß § 850c Abs.4 S.2 der Zivilprozessordnung (ZPO). Seit der letzten Anpassung im Juli 2022 liegt die Pfändungsfreigrenze bei 1.330,16 Euro pro Person an unpfändbarem Arbeitseinkommen. Sie steigt zum 1. Juli 2023 um über 70 Euro. Konkret bedeutet das auf einen unpfändbaren Betrag von 1.402,28 Euro. Dieser gilt allerdings für einen Schuldner ohne Unterhaltspflichten. Hat ein Schuldner Unterhaltspflichten zu leisten, steigen die Freigrenzen nach Anzahl der Kinder an. « Der Erhöhungsbetrag für die erste Unterhaltspflicht steigt von 500,62 Euro auf 527,76 Euro; für die zweite bis fünfte Unterhaltspflicht von 278,90 Euro auf 294,02 Euro », sagt Silke Rey. Abzulesen sind die Beträge auch in einer Tabelle, die im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist.>> >

Was ändert sich 2023 beim P-Konto?

Gesamte Pfändungsschutztabelle für 2023/2024 im PDF-Format – Die gesamte Tabelle mit allen Freibeträgen, Die Pfändungsfreigrenze nach § 850c Abs.3 Satz 3 ZPO erhöht sich von 4.077,72 Euro (2022/23) auf 4.298,81 Euro (2023/24). Ein darüber hinausgehendes Einkommen unterliegt dann in vollem Umfang der Pfändung.

Demnach wird der Pfändungsfreibetrag im Grundwert (Alleinstehende) um 70 Euro steigen. Ohne Unterhaltspflichten und sonstigen Freibeträge steigt demnach der Pfändungsfreibetrag auf 1409,99 Euro. Bis zum 30. Juni 2023 beträgt der Pfändungsfreibetrag 1.339,99 Euro. Beispiel 1: Bei einem Paar mit zwei Kindern gilt dann ein Pfändungsfreibetrag von 2520 Euro.

Erst Einkommen darüber darf dann gepfändet werden. Beispiel 2: Ein Single ohne Unterhaltspflichten hat ein Einkommen von 1 790,00 Euro. Ihm werden 271,40 Euro gepfändet. Beispiel 3: Ein Familienvater mit 3 Kindern verfügt über ein Einkommen von 2610 Euro.

Wie hoch ist die pfändungsfreigrenze ab Oktober 2022?

Das ist der Grundfreibetrag bei Pfändungen Seit 1. Juli 2022 beläuft sich der Grundfreibetrag auf 1.330,16 Euro. Er gilt für alle Schuldner, die keine Unterhaltsverpflichtungen erfüllen müssen. Ab 1. Juli 2023 steigt der Pfändungsfreibetrag auf 1.402 Euro.

Wie hoch ist die pfändungsfreigrenze ab Juli 2022?

Update 7.6.2022 : siehe auch unsere Excel-Datei Zum ersten Mal gibt es in einem geraden Jahr eine neue Pfändungstabelle. Dies deshalb, weil nach § 850c Abs.4 ZPO nun jährlich eine neue Tabelle erscheint und nicht mehr alle zwei Jahre. Heute wurde die neue Tabelle bekannt gemacht und zwar im Bundesgesetzblatt 2022 I Nr.18, Seite 825,

Der unpfändbare Betrag nach § 850c ZPO für einen Schuldner ohne Unterhaltspflichten steigt von aktuell 1.252,64 Euro auf 1.330,16 Euro, Der Erhöhungsbetrag für die erste Unterhaltspflicht steigt von 471,44 Euro auf 500,62 Euro,Für die zweite bis fünfte Unterhaltspflicht steigt der Erhöhungsbeitrag von 262,65 Euro auf 278,90 Euro,

Wie immer gibt es auch dieses Mal wieder unsere beliebte Übersichtstabelle in 100er-Schritten und gerundeten Zahlen. Diese sieht so aus: Wie ist die Tabelle zu lesen? Die roten Zahlen zeigen den pfändbaren Betrag, also den Anteil, den der Gläubiger erhält. Die grün hinterlegten Zahlen zeigen, was dem Schuldner übrig bleibt. Ein Beispiel: Ein verheirateter Schuldner (= 1 Unterhaltspflicht) verdient netto 2.200 €. Weitere Hinweise gibt es auf Pfändungstabelle: was noch wichtig zu wissen ist zu lesen. Die Übersichtstabelle passt auf eine Seite, stellt also eine Kopiervorlage dar und gibt einen ersten schnellen Überblick. Im Gegensatz zur offiziellen Tabelle zeigt sie vor allem aber auch, welche Beträge den Schuldner*innen verbleiben.

Warum wurde die Pfändungstabelle dieses Jahr außergewöhnlich spät veröffentlicht? Das liegt an dem Steuerentlastungsgesetz 2022 vom 23.5.2022, welches erst am 27.5.2022 im Bundesgesetzblatt 2022 I Nr.17, S.749 verkündet wurde. Dort wurde rückwirkend (!) der steuerliche Grundfreibetrag auf 10.347 Euro angehoben.

Da der § 850c Abs.4 ZPO auf diesen Freibetrag Bezug nimmt, war diese Anhebung erst abzuwarten; ohne die Anhebung wären die Pfändungsfreibeträge nicht um 6,19 %, sondern lediglich um 2,49 % gestiegen. Siehe auch schon unsere Meldung vom 15.4.2022, Dort hatten wir allerdings für den ersten Erhöhungsbetrag 500,61 Euro prognostiziert, statt nun 500,62 Euro.

Welche Geldeingänge sind nicht pfändbar?

Kontopfändung Droht Ihnen eine Kontopfändung? Hier finden Sie übersichtliche Informationen zu diesem Thema und welche Handlungsalternativen Sie haben. Wer Schulden hat und diese nicht mehr zurückzahlen kann, dem droht schnell eine Kontopfändung. Durch eine solche Zwangsvollstreckungsmaßnahme versucht der Gläubiger, sein ihm zustehendes Geld einzufordern.

Nach einer Kontopfändung wird das Guthaben auf Ihrem Konto bis zur Höhe der Pfändung gesperrt. Es gibt keinen automatischen Schutz Ihres Existenzminiums, auch nicht eventueller Sozialleistungen. Somit wird das gesamte Girokontoguthaben gesperrt. Auszahlungen sind nur noch möglich, wenn Ihr Girokonto mehr Guthaben als der gepfändete Betrag ausweist. Dies gilt auch für Daueraufträge und Lastschriften. Auch Ihre Sparkassen-Card (Debitkarte) ist im Zahlungsverkehr nicht mehr einsetzbar.

Eine Entsperrrung des Kontos ist ausschießlich durch sofortige Bezahlung der Pfändung möglich. Damit Miete, Strom und Lebensmittel trotz Pfändung bezahlt werden können, lässt sich das Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln. Trotz laufender Pfändung kann damit monatlich über einen gesetzlich festgelegten Betrag verfügt werden.

  • Das P-Konto schützt den monatlichen Betrag fortwährend: Man muss den Freibetrag also nicht direkt nach dem Geldeingang abheben, sondern kann das Girokonto normal weiter nutzen.
  • Ist der Freibetrag noch nicht überschritten, werden auch Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge ausgeführt.
  • Die gesetzliche Freigrenze für eine Person liegt momentan bei 1.402,28 Euro pro Kalendermonat.

Bei Unterhalts-verpflichtungen kann eine Erhöhung beantragt und über das Formular « Bescheinigung nach §903 Abs.1 ZPO » bei uns nachgewiesen werden. Grundsäzlich darf jeder Inhaber eines Girokontos sowie der gesetzliche Vertreter unter folgenden Voraussetzungen sein Konto auf ein P-Konto umstellen bzw.

Sie sind keine juristische Person. Das Girokonto lautet auf eine Einzelperson (keine Gemeinschaftskonten). Sie selbst sind Kontoinhaber bzw. der gesetzliche Verteter des Kontoinhabers. Sie besitzen noch kein P-Konto bei der Sparkasse Karlsruhe oder einem anderen Kreditinstitut.

Die Umwandlung ist auf Wunsch für Kunden auch vorsorglich ohne Vorliegen einer Pfändung möglich. Hier finden Sie eine Übersicht der häufigsten Fragen zum Thema Pfändung und P-Konto. Eine Kontopfändung ist eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme, mit der ein Gläubiger sein ihm zustehendes Geld einfordern kann.

  • Dadurch wird das betroffene Konto des Zahlungspflichtigen gesperrt und das darauf liegende Geld gepfändet, um die bestehenden Schulden begleichen zu können.
  • Wird einer Geldforderung nicht nachgekommen, kann der Gläubiger eine Pfändung auf dem Girokonto veranlassen.
  • Dies erfolgt durch die Zustellung eines beim Amtsgericht erwirkten Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses oder einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung an die Sparkasse.

Ein Gläubiger ist z.B. ein Unternehmen, das gegen Sie eine Geldforderung aus Leistungen oder Käufen hat, die Sie von ihm bezogen haben. Sie erhalten schriftlich eine ausführliche Information über die Zustellung der Pfändung durch einen Gerichtsvollzieher oder einen öffentlich rechtlichen Gläubiger wie bspw.

Das Finanzamt, die Krankenkasse oder das Hauptzollamt. Auskünfte speziell zu Ihrer Pfändung kann Ihnen ausschließlich der enstprechende Gläubiger geben. Welche Auswirkungen eine Pfändung auf Ihre Bankverbindung hat und welche weiteren Schritte Sie vorzunehmen haben, finden Sie hier auf unserer Homepage.

Sollten Sie weitere Informationen wie z.B. zum auszahlbaren Betrag benötigen, wenden Sie sich unter der Telefonnummer 0721 146-1020 an unsere Pfändungshotline (erreichbar Montag-Freitag von 09.00-16.00 Uhr). Trotz laufender Pfändung kann mit einem « Pfändungsschutzkonto » (P-Konto) monatlich über einen gesetzlich festgelegten Betrag zur Existenzsicherung verfügt werden.

Das P-Konto schützt den monatlichen Betrag fortwährend: Man muss den Freibetrag also nicht direkt nach dem Geldeingang abheben, sondern kann das Girokonto normal weiter nutzen. Auch Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge werden, sofern der Freibetrag noch nicht überschritten ist, ausgeführt. Der Pfändungsschutz gilt jedoch nur für das Guthaben.

Wer sein Konto also überzieht, muss es zuerst ausgleichen, um das Existenzminimum wieder zu schützen. Jedes Girokonto, das auf eine Einzelperson läuft, kann durch einen Antrag bei einer Sparkasse oder einer Bank kostenlos in ein P-Konto umgewandelt werden.

Für das P-Konto selbst fallen jedoch monatliche Kontoführungsgebühren über 7,90 € an. Ein P-Konto schützt nicht vor einer Pfändung. Wir haben zudem keine Möglichkeiten, die Gründe oder die Umstände einer Pfändung zu prüfen. Weiterführende Informationen können nur beim Gläubiger angefordert werden. Als Privatkunde können Sie über eine Zusatzvereinbarung Ihr bestehendes Girokonto in ein P-Konto umwandeln.

Wichtig ist, dass es sich um ein Einzelkonto handelt und Sie nicht bereits über ein anderes P-Konto verfügen (auch nicht bei anderen Kreditinstituten). Die Umwandlung kann entweder vorsorglich ohne Vorliegen einer Pfändung erfolgen oder auch, wenn bereits eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme eingeleitet wurde.

Geschieht dies innerhalb von 4 Wochen ab Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses oder einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung an die Sparkasse, dann gilt die Schutzwirkung des P-Kontos ab Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses oder der Pfändungs- und Einziehungsverfügung.

Das bedeutet, dass Sie sich den Freibetrag auch bis zu vier Wochen nach Eingang der Pfändung sichern können. Ist bei einem Gemeinschaftskonto nur ein Kontoinhaber von der Pfändung betroffen, wird trotzdem das Gemeinschaftskonto gesperrt. Ein P-Konto kann dann ausschließlich auf die Einzelpersonen angelegt werden.

Sofern es sich um Einzelkaufleute oder selbstständige, natürliche Person handelt, kann das P-Konto angelegt werden. Für juristische Personen ist eine Anlage ausgeschlossen. Solange keine Pfändungen vorliegen, hat die Zusatvereinbarung zum Pfändungsschutzkonto keine Auswirkungen auf bestehende Kredite.

Der gesetzlich festgelegte Pfändungsfreibetrag beträgt aktuell 1.402,28 € pro Monat. Eine Erhöhung ist grundsätzlich möglich (z.B. bei minderjährigen Kindern im Haushalt). Der erhöhte Freibetrag muss über das Formular « Bescheinigung nach §903 Abs.1 ZPO » bei uns nachgewiesen werden.

Eine Erhöhung ist grundsätzlich möglich (z.B. bei minderjährigen Kindern im Haushalt). Der erhöhte Freibetrag muss über das Formular « Bescheinigung nach §903 Abs.1 ZPO » bei uns nachgewiesen werden. Den Nachweis des Anrechts auf einen erhöhten Freibetrag kann durch den Arbeitgeber, Familienkasse, Jobcenter, Rechtsanwälte, Steuerberater und anerkannte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen ausgestellt werden.

Sofern diese Stellen keine Bescheinigung ausstellen, hat das Vollstreckungsgericht auf Antrag die Erhöhungsbeträge durch Beschluss festzusetzen. Der verfügbare Betrag und der pfändbare Betrag ist der Teil des Grundfreibetrages, der noch nicht ausgeschöpft ist. Automatische Abmeldung in 20 Sekunden Automatische Abmeldung in 20 Möchten Sie die Sitzung fortsetzen? Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, die unbedingt erforderlich sind, um Ihnen unsere Website zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie Ihre Zustimmung erteilen, verwenden wir zusätzliche Cookies, um zum Zwecke der Statistik (z.B.

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i : Kontopfändung

Wird der Selbstbehalt 2023 erhöht?

Düsseldorfer Tabelle 2023: Höherer Selbstbehalt 2023 Der notwendige Eigenbedarf für Unterhaltspflichtige, der Selbstbehalt 2023, steigt ebenfalls von 1160 € auf 1370 € für Erwerbstätige und von 960 € auf 1120 € für Nichterwerbstätige.

Wie hoch ist der Eigenbedarf bei einem P-Konto?

FAQ-Eintrag Beim P-Konto ist automatisch ein Grundfreibetrag in Höhe von 1.340,00 je Kalendermonat vor Pfändungsmaßnahmen geschützt. Wenn Sie verheiratet und/oder für Kinder zum Unterhalt verpflichtet sind, können Sie weitere Freibeträge beantragen. Der Grundfreibetrag erhöht sich um 500,62 € für die erste Person, für jede weitere Person um 278,90 €.

Das gilt auch, wenn Sie Bürgergeld oder Grundsicherung für Personen aus Ihrer Bedarfsgemeinschaft erhalten. Bekommen Sie Kindergeld, so ist dieses ebenfalls geschützt. Zusätzlich pfändungsfrei sind einmalige Sozialleistungen wie zum Beispiel für die Erstausstattung der Wohnung, Klassenfahrt oder Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkasse.

Erhalten Sie Geldleistungen zum Ausgleich eines Mehraufwandes wegen eines Körper- oder Gesundheitsschadens, wie zum Beispiel Pflegegeld, sind diese Zahlungen auch nicht pfändbar. Wenn Ihnen mehr als der Grundfreibetrag zusteht, müssen Sie bei Ihrer Bank eine P-Konto-Bescheinigung (gem.

Wie hoch ist die pfändungsfreigrenze ab Juli 2023?

Bis zum 30. Juni 2023 lag der monatliche unpfändbare Grundbetrag bei 1.330,16 Euro. Im Bundesgesetzblatt wurden die neuen Werte veröffentlicht: Der Grundbetrag wurde zum 1. Juli 2023 auf 1.402,28 Euro erhöht.

Was passiert mit zuviel Geld auf dem P-Konto?

Was passiert, wenn der Freibetrag wegen doppeltem Zahlungseingang überschritten wird? – Beispiel: Ein Arbeitgeber bezahlt den Lohn für den Monat Oktober erst verspätet im November – sprich der Lohn wird erst im November auf das Konto gebucht, obwohl er eigentlich für den Oktober bestimmt war.

Das Gehalt für den Monat November geht jedoch planmäßig zum Monatsende auf dem betroffenen P-Konto ein. Somit erfolgt ein zweifacher Geldeingang im November. Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen. Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen.

Jedoch kann aus den Abschöpfungen eine Umbuchung nach § 900 Abs.2 ZPO in den Folgemonat erfolgen (max. der Grundfreibetrag 1.340,00€). Ein Arbeitgeber bezahlt den Lohn für den Monat Oktober erst verspätet im November – sprich der Lohn wird erst im November auf das Konto gebucht, obwohl er eigentlich für den Oktober bestimmt war.

Das Gehalt für den Monat November geht jedoch planmäßig zum Monatsende auf dem betroffenen P-Konto ein. Somit erfolgt ein zweifacher Geldeingang im November. Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen. Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen.

Jedoch kann aus den Abschöpfungen eine Umbuchung nach § 900 Abs.2 ZPO in den Folgemonat erfolgen (max. der Grundfreibetrag 1.340,00€). Fazit: Im Falle eines zweifachen Geldeingangs innerhalb eines Monats, kann der Verbraucher im Folgemonat frei über besagten Betrag (Umbuchung) verfügen.

  • Die Nachzahlung muss aber bescheinigt werden.
  • Liegt das Gehalt unter 500,00€ dann müssen Sie sich vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über die Nachzahlung nach § 904 Abs.4 ZPO ausstellen lassen.
  • Liegt das Gehalt über 500,00€ dann müssen Sie nach § 904 Abs.5 ZPO einen Beschluss beim Amtsgericht beantragen.

Im Falle eines zweifachen Geldeingangs innerhalb eines Monats, kann der Verbraucher im Folgemonat frei über besagten Betrag (Umbuchung) verfügen. Die Nachzahlung muss aber bescheinigt werden. Liegt das Gehalt unter 500,00€ dann müssen Sie sich vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über die Nachzahlung nach § 904 Abs.4 ZPO ausstellen lassen.

Wie hoch ist das nicht pfändbare Existenzminimum?

Wie hoch ist der Pfändungsfreibetrag/die Pfändungsfreigrenze? – Der unpfändbare Grundbetrag (Pfändungsfreigrenze) beträgt bis zum 30. Juni 2023 monatlich 1.330,16 Euro. Die Beträge beziehen sich auf das Nettoeinkommen der betroffenen Person. Unterhaltspflichten werden dabei berücksichtigt: Je nach Anzahl unterhaltsberechtigter Personen erhöht sich der Pfändungsfreibetrag.

Sind die 3000 Euro steuerfrei Pfändbar?

Wie verhält es sich mit der Inflationsprämie bei einer Pfändung? – Wer in finanzielle Schwierigkeiten gerät und ausstehende Forderungen nicht zahlen kann, muss mit einer Lohn- oder Kontopfändung rechnen. Wie verhält es sich in einem solchen Fall mit der Inflationsprämie? Wird sie zum Arbeitslohn gerechnet und darf gepfändet werden oder gehört sie zu den pfändungsfreien Sonderzahlungen ? Zurzeit sind diese Fragen noch nicht abschließend geklärt,

  • Aus rechtlicher Sicht ist allerdings davon auszugehen, dass die Inflationsprämie der Pfändung unterliegen wird,
  • Pfändbar ist grundsätzlich jedes in Geld gezahlte Arbeitseinkommen, das oberhalb des geltenden Pfändungsfreibetrags liegt (Grundfreibetrag seit 1.
  • Juli 2022: 1.330,16 Euro, siehe Pfändungstabelle ).

Dazu zählen auch alle weiteren Vergütungen, die dem Arbeitnehmer für seine Arbeitsleistungen gezahlt werden, unabhängig von ihrer Bezeichnung. In dieser Hinsicht besteht ein Unterschied zwischen der Inflationsprämie und der sogenannten Corona-Prämie,

Letztere wurde vom Bundesarbeitsgericht als Erschwerniszulage gemäß § 850a Nr.2 Zivilprozessordnung (ZPO) und damit als unpfändbar einstuft. Erschwerniszulagen müssen eine durch die Arbeitsumstände gegebene tatsächliche Erschwernis kompensieren, wie es im Gesetzestext heißt. Bei der Inflationsprämie ist dies nicht der Fall.

Sie gleicht keine durch die Arbeitsleistung entstandene Erschwernis aus, sondern soll ausschließlich die Erhöhung der Lebenshaltungskosten mildern, Geldsorgen? Zahlungsunfähig?

Was passiert wenn man unter der Pfändungsgrenze liegt?

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Die Pfändungsfreigrenzen (auch Pfändungsfreibetrag genannt) bestimmt, in welcher Höhe eine Forderung eines Schuldners unpfändbar ist. Sie soll dem Schuldner sein eigenes Existenzminimum sichern. Die genaue Höhe der Pfändungsfreigrenzen ergibt sich aus der Pfändungstabelle einer Anlage zu § 850 c ZPO,

Dem Schuldner soll sollen durch die Freigrenzen ein angemessener Einkommensteil verbleiben. Das sind seit dem 01. Juli 2021 (mindestens) 1.259,99 Euro (Grundfreibetrag ohne Unterhaltsverpflichtungen). Daneben soll sichergestellt werden, dass der Schuldner durch die Pfändung von Arbeitseinkommen nicht einen Anspruch auf Sozialleistungen erhält und dadurch die Allgemeinheit belastet.

Der Gläubiger oder Gerichtsvollzieher darf nur das über der jeweiligen Pfändungsfreigrenze liegende Einkommen des Schuldners pfänden. Der unpfändbare Teil verbleibt in jedem Fall beim Schuldner, Liegt das Einkommen unter der Pfändungsfreigrenze, ist das Arbeitseinkommen unpfändbar.

Welche Pfändungsfreigrenze für den Schuldner gilt, hängt davon ab, für wie viele Personen der Schuldner unterhaltspflichtig ist. Der zu pfändende Betrag richtet sich nach dem bereinigten Nettoeinkommen und der Zahl der unterhaltsberechtigten Personen, denen der Schuldner aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Unterhalt leistet.

Zur Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens sind vom Gesamtbruttoeinkommen des Schuldners abzuziehen ( § 850e ZPO ):

unpfändbare Bezüge nach § 850a ZPO SozialversicherungsbeiträgeSteuernvermögenswirksame Leistungen (soweit vorhanden)

Der davon pfändbare Betrag richtet sich dann nach der Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen (0, 1, 2, 3, 4 oder 5 und mehr). Nicht das gesamte, über dem so genannten Grundfreibetrag liegende Einkommen (so genannter Mehreinkommen) ist pfändbar, sondern nur ein bestimmter Teil. Das sind (bis zu einer Obergrenze) grundsätzlich:

7/10 des Mehreinkommens, wenn der Schuldner keiner Person Unterhalt leistet5/10 des Mehreinkommens, wenn der Schuldner einer Person Unterhalt leistet4/10 des Mehreinkommens, wenn der Schuldner zwei Personen Unterhalt leistet3/10 des Mehreinkommens, wenn der Schuldner drei Personen Unterhalt leistet2/10 des Mehreinkommens, wenn der Schuldner vier Personen Unterhalt leistet1/10 des Mehreinkommens, wenn der Schuldner fünf oder mehr Personen Unterhalt leistet

So soll dem Schuldner einen Anreiz zur Erzielung eines höheren Einkommens bleiben. Die Höhe der Pfändungsfreigrenze ist nach der Anzahl der Unterhaltspflichten des Schuldners (Arbeitnehmer) gestaffelt. Die aktuellen, seit dem 1. Juli 2021 gültigen und mindestens bis zum 30. Juni 2023 feststehenden monatlichen Pfändungsfreigrenze betragen bei Unterhaltspflichten für

keine Person: 1.259,99 Euro1 Person: 1.729,99 Euro2 Personen: 1.989,99 Euro3 Personen: 2.249,99 Euro4 Personen: 2.519,99 Euro5 und mehr Personen: 2.779,99 Euro

Einkommen aus Überstunden ist nur zu 50 Prozent, Urlaubsgeld ist überhaupt nicht pfändbar. Die Jahresgratifikation (Weihnachtsgeld) ist bis zur Hälfte des monatlichen Arbeitseinkommens unpfändbar, maximal aber bis 500 Euro. Eine Reihe weiterer Einkunftsarten ist nicht oder nur unter besonderen Umständen pfändbar (z.B.

Blindenzulagen, Schmerzensgeldrenten ( § 850a ZPO, § 850b ZPO ). Betreibt der Gläubiger die Pfändung wegen einer Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung, kann er nach § 850f Abs.2 Satz 1 ZPO in erweitertem Maße auf das Arbeitseinkommen des Schuldners zugreifen. Diesem ist jedoch soviel zu belassen, wie er für seinen notwendigen Unterhalt bedarf, § 850f Abs.2 Satz 2 ZPO,

Dieser Begriff des notwendigen Unterhalts entspricht dem des notwendigen Unterhalts in § 850d Abs.1 Satz 2 ZPO, Der Gesetzgeber wollte bei der Einfügung des Absatzes 2 in § 850f ZPO durch das Gesetz zur Änderung der Pfändungsfreigrenzen Forderungen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung eine ähnliche Vorzugsstellung verschaffen, wie sie in § 850d ZPO für Unterhaltsansprüche bestimmt ist.

Für den Begriff des notwendigen Unterhalts in § 850d Abs.1 Satz 2 ZPO hat der Bundesgerichtshof bereits entschieden, dass dieser grundsätzlich dem notwendigen Lebensunterhalt im Sinne des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch entspricht. Dies gilt auch für den notwendigen Unterhalt im Sinne von § 850f Abs.2 ZPO, wobei offen bleiben kann, inwieweit im Einzelfall auch auf die Bestimmungen des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch zurückgegriffen werden kann.

Der ausgehend von §§ 28, § 40 SGB XII in Verbindung mit der Verordnung zur Durchführung des § 28 SGB XII durch die Länder festgesetzte Regelsatz für Empfänger von Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch ( Sozialhilfe ) entspricht dem des § 20 Abs.2 Satz 1, Abs.4 SGB II in Verbindung mit der Bekanntmachung über die Höhe der Regelleistung nach § 20 Abs.2 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch für die Zeit ab 1.

Ist die Energiepreispauschale Pfändbar?

Ende der Diskussion und Heilung durch den Gesetzgeber? – Mit dem Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022) intendiert der Gesetzgeber die Regelung, dass die Energiepreispauschale unpfändbar ist ( § 122 Satz 2 EStG ), Das Gesetz ist z.Zt. des Redaktionsschlusses noch nicht verabschiedet,

  • Zur Begründung führt der Gesetzgeber an: „Der neue Satz 2 regelt, dass die Energiepreispauschale nicht pfändbar ist.
  • Mit der Gesetzesänderung soll sichergestellt werden, dass die Energiepreispauschale den Empfängern tatsächlich zur Verfügung steht und nicht von Gläubigern gepfändet werden kann.
  • Dadurch können die Empfänger die Energiepreispauschale einsetzen, um Zahlungen zu leisten, die durch gestiegene Energiekosten verursacht wurden « .

Eine Übergangsregelung ist nicht vorgesehen, was im Sinne einer echten Rückwirkung auch verfassungsrechtlich zumindest bedenklich wäre. Dies wäre war keine Feststellung, die der Rechtsanwender zu treffen hätte, sondern die verfassungsgerichtlich zu klären wäre.

Es scheint aber auch dahinstehen zu können, denn jedenfalls hat der Gesetzgeber einen Willen zur Rückwirkung (auch wenn er vorhanden gewesen sein mag), in Art.43 nicht zum Ausdruck gebracht. Eine verfassungskonforme Auslegung des JStG 2022 muss also zu dem Ergebnis kommen, dass die Regelung zur Unpfändbarkeit erst ab dem ersten Tag nach der Verkündung Gültigkeit haben soll (vgl.

Inkrafttreten, Art.43 JStG 2022). Dass dies unter Umständen bedeutet, Gleiches ungleich zu behandeln, ist eine verfassungsrechtlich zu wertende Frage, die nach hiesigem Dafürhalten aber nicht den Raum dafür öffnet, in jedem Fall über § 765a ZPO zu generellem Pfändungsschutz auch für die Vergangenheit zu gelangen.

Was ist voll Pfändbar?

Gläubiger können mithilfe der Lohnpfändung direkt an ihr Geld kommen. Dazu benötigen sie einen vollstreckbaren Titel und die Adresse des Arbeitgebers des Schuldners. Wieviel gepfändet werden darf, wird in der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Dem Schuldner muss auf jeden Fall nach der Pfändung ein monatliches Mindesteinkommen bleiben.

Arbeitgeber sind laut ZPO verpflichtet, die pfändbaren Anteile des Arbeitseinkommens an die jeweiligen Gläubiger abzutreten. Um die pfändbaren Anteile zu berechnen, müssen die aktuellen Vorschriften der ZPO angewendet werden. Ab dem 1. Juli 2019 liegt der unpfändbare Grundbetrag bei 1.178,59 Euro. Ist der Schuldner unterhaltspflichtig, erhöht sich der Betrag entsprechend der unterhaltspflichtigen Personen, z.B.

leibliche Kinder, Ehepartner ohne Einkommen oder geschiedene Ehepartner. Bei 5 Personen unterhaltspflichtigen Personen, beträgt das unpfändbare Arbeitseinkommen 2.610,63 Euro.

Pfändungsgrenze ab 01.07.2019 monatlich
Unpfändbarer Teil des Nettoeinkommens 1.178,59 Euro
Unpfändbarer Betrag für 1. unterhaltsberechtigte Person 443,57 Euro
Unpfändbarer Betrag für die 2. bis 5. unterhaltsberechtigte Person 247,12 Euro

Die Staffelung der unpfändbaren Beträge können aus der aktuellen Pfändungstabelle abgelesen werden. Alle Beträge über 3.613,08 Euro sind voll pfändbar. Wird wegen Unterhaltsansprüchen gepfändet, kann über die üblichen Pfändungsfreigrenzen hinaus vollstreckt werden. In diesen Fällen orientiert sich das zuständige Amtsgericht am Sozialhilfegesetz und legt eine geringere Pfändungsfreigrenze fest.

Wann kann ich bei einem P-Konto Geld abheben?

Wann wird Pfändung automatisch überwiesen? – Was genau ist eine Kontopfändung? – Die Kontopfändung ist ein Mittel der Zwangsvollstreckung durch einen rechtlich erwirkten Beschluss. Ziel der Pfändung ist das Begleichen offener Schulden, die nach mehrmaliger Zahlungserinnerung und Mahnung nicht bezahlt wurden.

Dabei wird der offene Betrag durch die Bank vom Girokonto des Schuldners an den Gläubiger überwiesen. Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf ein weiteres Eröffnen eines Girokontos, sobald man einen Kontopfändungsbescheid erhält. Das gilt auch für die Eröffnung eines Pfändungsschutzkontos. Als verschuldeter Kontoinhaber bringt eine Pfändung erst Recht in Not, wenn andere anfallende Verbindlichkeiten nicht mehr gedeckt werden können.

Allerdings kann das durch schnelles Handeln vermieden werden. Es gibt Möglichkeiten einen Teil des eigenen Guthabens auf dem Girokonto zu sichern. Das folgt dennoch nicht automatisch. Nach Zustellung des Pfändungsbeschlusses ist es wichtig, sich um die Einrichtung eines P-Kontos zu kümmern.

  • Der Pfändungsbeschluss muss der Bank oder Sparkasse ordnungsgemäß zugestellt werden und tritt binnen vier Wochen in Kraft,
  • Die Bank informiert über die Maßnahmen einer Pfändung.
  • Nach Ablauf dieser Frist werden die offenen Forderungen vom Konto des Schuldners eingezogen und gehen an den Gläubiger.
  • Innerhalb der vier Wochen ist es dem Schuldner weder möglich, Überweisungen zu tätigen, noch Geld abzuheben.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, sich sein Girokonto rechtzeitig von der Bank in ein P-Konto umwandeln zu lassen, um eine komplette Pfändung des Guthabens zu vermeiden.

Wie kann ich mein P-Konto aufstocken lassen?

Wie viel Guthaben ist vor Pfändung geschützt? – Die gesetzliche Grundlage für das P-Konto bildet Paragraf 850k der Zivilprozessordnung (ZPO). Auf dem zu einem Pfän­dungs­schutz­kon­to umgewandelten Bankkonto erhält der Schuldner einen Basispfändungsschutz in Höhe seines Pfändungsfreibetrags ( § 850c ZPO ).

Wird das Konto gepfändet, kann der Schuldner trotzdem über Beträge bis zur Höhe des Pfändungsfreibetrages frei verfügen. Seit Juli 2023 beträgt der unpfändbare Grundbetrag 1.410 Euro. Dein Pfändungsschutz erhöht sich, falls Du Unterhaltsverpflichtungen hast. Dafür musst Du Deiner Bank entsprechende Bescheinigungen vorlegen, zum Beispiel von der Familienkasse oder einem Sozialleistungsträger.

Der Basispfändungsschutz steigt um 527,76 Euro für den ersten Unterhaltsberechtigten und um jeweils weitere 294 Euro für den zweiten bis fünften. Ein Beispiel: Muss ein Schuldner an fünf Personen Unterhalt leisten, kann er rund 3.113 Euro an Einkommen erzielen, ohne dass es gepfändet werden kann.

Indergeld oder bestimmte soziale Leistungen werden zusätzlich geschützt und dürfen nicht gepfändet werden. Der Kontoinhaber kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Gutschrift über diese Beträge auch dann verfügen, wenn das Konto im Soll geführt wird. Die Bank darf diese Leistungen nur mit der Kon­to­füh­rungs­ge­bühr verrechnen.

In besonderen Fällen, zum Beispiel wenn der Schuldner schwer krank ist, kann der pfändungsfreie Guthabenbetrag vom Vollstreckungsgericht oder durch eine öffentliche Vollstreckungsstelle angepasst werden. Finanztip-Newsletter mit 1 Million Abonnenten Vermögensaufbau, Steuern und hohe Inflation: Unsere Finanztip-Expertenredaktion versorgt Dich in unserem wöchentlichen Newsletter mit den wichtigsten Tipps rund um Dein Geld.

Warum kann ich von meinem P-Konto kein Geld abheben?

Konto gesperrt trotz P-Konto: Geht das? – Erfolgt eine Kontosperrung trotz P-Konto, kann das daran liegen, dass mehrere Pfändungsschutz-Konten eingerichtet wurden. Auf diese Weise kann ein höherer Betrag vor der Pfändung geschützt werden, da dann auf jedem Konto ein Grundfreibetrag von Gläubigern unangetastet bleiben muss.

Kann die GEZ ein P-Konto pfänden?

Folgen bei fehlender Zahlung des Rundfunkbeitrags: Kann die GEZ mein Konto pfänden? – Erklären Sie sich aber zu einer Auskunft bereit, gibt es unterschiedliche Pfändungsmaßnahmen, die den Voll­streckungs­organen zur Verfügung stehen. Dazu gehören laut der GEZ:

  • Geldp­fändung
  • Lohn- und Gehalts­pfändung
  • Pfändung von Sozial­leistungen (beispielsweise Kranken­geld, Rente, Arbeits­losen­geld)
  • Pfändung von Konto­guthaben
  • Pfändung von Lebens­versicherungs­ansprüchen
  • Pfändung von beweglichen Sachen, wie beispiels­weise Schmuck

Das Kontoguthaben kann also gepfändet werden, von einer Sperrung des Kontos ist dabei aber nicht die Rede. Die Vollstreckungsbehörden oder der Gerichts­voll­zieher berechnen darüber hinaus für die Voll­streckung zusätz­liche Kosten, die durch den Beitrags­pflichtigen zu zahlen sind.

Kann ich mein Geld auf ein anderes Konto überweisen lassen?

Wann liegt eine Straftat nahe? – Ernstlich in Betracht kommt eine Straftat,

wenn Vollstreckungsversuche unternommen werden, und das Umleiten von Einkommen auf Konten Dritter nicht nur einen Zwischenschritt zur Auszahlung des Einkommens an den Schuldner darstellt, sondern das Vermögen auf dem Konto des Dritten dauerhaft verbleiben soll, und es sich bei dem umgeleiteten Einkommen um solches handelt, was sich nicht innerhalb des Pfändungsfreibetrags im Sinne des § 850c ZPO bewegt.

Ebenfalls wahrscheinlich liegt eine Straftat gemäß § 288 StGB vor, wenn das Konto des Dritten als verschleiertes Geschäftskonto bzw. Treuhand-Konto genutzt wird, indem z.B. Bankkarte und PIN dem Schuldner überlassen wird. Denn dann haben die Gläubiger quasi dauerhaft keine Zugriffsmöglichkeit auf das formelle Vermögen des Schuldners.

Der Bundesfinanzhof führt in seinem Urteil vom 25.4.2017 – VII R 31/15 hierzu aus: Die bankvertragswidrige und gegen das Gebot zur Kontenwahrheit ( § 154 AO ) verstoßende Einrichtung eines verdeckten Treuhand-Kontos unter Überlassung des Kontokarte und Offenbarung der PIN konnte nur den Zweck haben, Bestandteile des Vermögens des beiseite zu schaffen und die Befriedigung seiner Gläubiger zu vereiteln,

Bitte beachten Sie: Begeht der Schuldner durch sein Verhalten eine strafbare Vollstreckungsvereitelung gemäß § 288 StGB, so droht dem vorsätzlich handelnden „Kontoleiher » ebenfalls eine Strafe wegen Beihilfe zur Vollstreckungsvereitelung (§§ 288, 27 StGB).

Wann wird die pfändungsfreigrenze 2023 erhöht?

Das Bundesministerium für Justiz stellt eine ausführliche Broschüre dazu bereit. Bis zum 30. Juni 2023 lag der monatliche unpfändbare Grundbetrag bei 1.330,16 Euro. Im Bundesgesetzblatt wurden die neuen Werte veröffentlicht: Der Grundbetrag wurde zum 1. Juli 2023 auf 1.402,28 Euro erhöht.

Wie hoch ist der aktuelle Freibetrag bei einem P-Konto?

Ihr Girokonto ist gepfändet und Sie können über Ihr Guthaben nicht verfügen? Mit einem P-Konto können Sie Ihr Guthaben in einem bestimmten Umfang vor der Pfändung schützen und darüber frei verfügen.

Der Pfändungsfreibetrag beläuft sich ab dem 01.07.2023 auf 1.410,00 Euro pro Kalendermonat.

Der Pfändungsfreibetrag kann entsprechend Ihrer Lebenssituation erhöht sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Sie einer oder mehreren Personen aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung Unterhalt gewähren. In diesen Fällen gelten die folgenden erhöhten Pfändungsfreibeträge:

1.937,76 Euro bei der Unterhaltspflicht gegenüber einer Person,2.231,78 Euro bei Unterhaltspflichten gegenüber zwei Personen,2.525,80 Euro bei Unterhaltspflichten gegenüber drei Personen,2.819,82 Euro bei Unterhaltspflichten gegenüber vier Personen und3.113,84 Euro bei Unterhaltspflichten gegenüber fünf oder mehr Personen.

Kindergeld, Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und bestimmte einmalige Sonderleistungen wie z.B. Kosten für eine Klassenfahrt, die Erstausstattung für die Wohnung, für Kleidung oder bei der Geburt eines Kindes, sind nicht pfändbar. Wird vom geschützten monatlichen Guthaben nicht alles verbraucht, kann es in den nachfolgenden drei Monaten noch verwendet werden.

Was passiert wenn man zu viel Geld auf dem P-Konto hat?

Was passiert, wenn der Freibetrag wegen doppeltem Zahlungseingang überschritten wird? – Beispiel: Ein Arbeitgeber bezahlt den Lohn für den Monat Oktober erst verspätet im November – sprich der Lohn wird erst im November auf das Konto gebucht, obwohl er eigentlich für den Oktober bestimmt war.

  • Das Gehalt für den Monat November geht jedoch planmäßig zum Monatsende auf dem betroffenen P-Konto ein.
  • Somit erfolgt ein zweifacher Geldeingang im November.
  • Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen.
  • Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen.

Jedoch kann aus den Abschöpfungen eine Umbuchung nach § 900 Abs.2 ZPO in den Folgemonat erfolgen (max. der Grundfreibetrag 1.410,00€). Ein Arbeitgeber bezahlt den Lohn für den Monat Oktober erst verspätet im November – sprich der Lohn wird erst im November auf das Konto gebucht, obwohl er eigentlich für den Oktober bestimmt war.

  1. Das Gehalt für den Monat November geht jedoch planmäßig zum Monatsende auf dem betroffenen P-Konto ein.
  2. Somit erfolgt ein zweifacher Geldeingang im November.
  3. Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen.
  4. Da der monatliche Freibetrag überschritten wird, wird der doppelte Zahlungseingang von der Bank eingezogen.

Jedoch kann aus den Abschöpfungen eine Umbuchung nach § 900 Abs.2 ZPO in den Folgemonat erfolgen (max. der Grundfreibetrag 1.410,00€). Fazit: Im Falle eines zweifachen Geldeingangs innerhalb eines Monats, kann der Verbraucher im Folgemonat frei über besagten Betrag (Umbuchung) verfügen.

  1. Die Nachzahlung muss aber bescheinigt werden.
  2. Liegt das Gehalt unter 500,00€ dann müssen Sie sich vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über die Nachzahlung nach § 904 Abs.4 ZPO ausstellen lassen.
  3. Liegt das Gehalt über 500,00€ dann müssen Sie nach § 904 Abs.5 ZPO einen Beschluss beim Amtsgericht beantragen.

Im Falle eines zweifachen Geldeingangs innerhalb eines Monats, kann der Verbraucher im Folgemonat frei über besagten Betrag (Umbuchung) verfügen. Die Nachzahlung muss aber bescheinigt werden. Liegt das Gehalt unter 500,00€ dann müssen Sie sich vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über die Nachzahlung nach § 904 Abs.4 ZPO ausstellen lassen.

Wie viel Geld kann ich bei einem P-Konto abheben?

P-Konto-Freigrenzen: Das Wichtigste in Kürze – Im Rahmen einer Zwangsvollstreckung kann es zur Kontopfändung kommen. Das komplette Guthaben wird gesperrt. Wird das gepfändete Konto jedoch in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt, kannst du im Rahmen des gesetzlichen Freibetrags weiterhin über dein Geld verfügen.

Im Jahr 2023 liegt der Basis-Freibetrag für das P-Konto bei 1.340 Euro. Mit einem Kind steigt der Freibetrag auf 1.840,62 Euro, mit zwei auf 2.119,52 Euro. Dafür ist ein Antrag bei der Bank notwendig. Ist der Geldeingang auf dem P-Konto höher als der Freibetrag, solltest du einen „Antrag auf individuelle Kontofreigabe » stellen.

Bei höherem Gehalt sind womöglich höhere Freibeträge drin.