Lycée Marc Bloch de Sérignan

Astuces, Conseils, Idées

Lifepo4 Spannung Ladezustand Tabelle 24V?

Lifepo4 Spannung Ladezustand Tabelle 24V

Wann ist eine 24v LiFePO4 Batterie voll?

Was hat es mit den drei verschiedenen Spannungen (Ladeschlußspannung, Leerlaufspannung und Betriebsspannung) auf sich? Es ist eigentlich ganz einfach: Ladeschlußspannung 14.6 Volt Wenn der Akku geladen wird benötigt man eine höhere Spannung als der Akku selbst hat.

Nur so kann Strom in den Akku fließen. Die Ladeschlußspannung haben wir auf Grund der LiFePO4-Zellchemie bei 14.6 Volt definiert. Bitte beachten Sie, dass andere Hersteller die Ladeschlußspannung ihrer Akkus teilweise anders definieren. Leerlaufspannung: 13.3 – 13.6 Volt Die Leerlaufspannung ist die Spannung, welche man am nackten Akku – ohne angeschlossenes Ladegerät oder Verbraucher – messen kann.

Diese liegt bei einem vollen LiFePO4 bei 13.3 – 13.6 Volt. Es dauert ein wenig, bis diese Spannung nach dem Abklemmen des Ladegerätes erreicht wird. Man kann den Abfall der Spannung von 14.6 Volt auf die 13.3 – 13.6 Volt schön beobachten. Und damit haben wir auch gleich eine Frage beantwortet, welche immer wieder gestellt wird: Ist mein Akku defekt, wenn ich ihn mit 14.6 Volt lade, ich aber kurz danach nur noch 13.3 – 13.6 Volt messe? Nein, ist er nicht, wie Sie jetzt wissen 😉 Messen Sie an den Polen des Akkus eine Spannung unter 9 Volt hat höchstwahrscheinlich das BMS des Akkus ausgelöst.

  • Gründe dafür können Kurzschluß, Überlast, Unterspannung und ähnliches sein.
  • Arbeitsspannung: ~ 12.8 Volt Die Arbeitsspannung eines LiFePOs ist die Spannung unter Last.
  • Sie sollte – je nach Last – im Bereich von 12.8 Volt liegen.
  • Das BMS des LiFePOs hält diese Spannung möglichst lange konstant, unabhängig vom Ladestand des Akkus.

Daher ist eine Bestimmung der Kapazität des Akkus über die Spannung sehr schwierig.

Bei welcher Spannung ist eine LiFePO4 voll?

Fakten und Probleme zu Lithium Akkus – Heute bekannte Fakten sind, dass der Innendruck der Lithium-Batterien mit steigender Spannung im Akku zunimmt. Anders gesagt, je voller der Akku wird, desto höher ist der Druck im Akku. Hohe Drücke im Akku lassen ihn schneller altern. Technisch voll ist ein 12V LiFePO4 Akku mit einer Ladespannung von 14V, darüber nimmt er nicht mehr wirklich viel Kapazität auf.

  • Trotzdem muss die Ladeendspannung (Absorptionsspannung) nach Herstellervorgabe eingehalten werden, damit da interne BMS die Zellen im Akku ausgleichen kann.
  • Hat der Akku einen Batteriecomputer und kann den Ladezustand per Display oder App anzeigen, dann wird bei dieser Spannung auch ein Neukalibrierung der Ladezustandsanzeige durchgeführt.

Der Zelldrift und der dadurch notwendige Zellausgleich durch das BMS ist nicht weiter schlimm. Selbst 4 Wochen Dauerbetrieb ohne Vollladung führen nur zu einem geringen Zelldrift, der je nach BMS nach 1-3 Vollladungen wieder ausgeglichen ist.

Wie tief kann man eine LiFePO4 Batterie entladen?

BMS (Battery Management System) – BMS heißt B atterie – M anagement – S ystem. Bei allen Supervoltbatterien ist ein BMS in der Batterie selbst verbaut. Das BMS ist die « smarte » Einheit in unseren Batterien. Dank des BMS ist die Batterie geschützt vor Überspannung, wie z.B.

  1. Kleineren Kurzschlüssen, vor zu hohem Lade- und Entladestrom, sowie vor Temperatur.
  2. Der Temperaturschutz ist deshalb notwendig, da Lithium-Eisenphosphat-Batterien unter 0° nicht geladen werden sollten, um die Zellen nicht zu schädigen.
  3. Um dem Vorzubeugen schaltet das BMS dank integriertem Temperatursensor zuverlässig bei unter 0° Celsius den Ladevorgang ab.

Die Batterie kann aber weiter bis -30° entladen werden. Eine weitere Funktion unseres BMS System ist es aktuelle Batterieparameter wie Spannung pro Zelle, aktueller Verbrauch in Ampere oder aktuelle Lademenge per Bluetooth auf die iPhone oder Android App zu übertragen und übersichtlich anzuzeigen.

Eine weitere Aufgabe des BMS besteht darin die Lebensdauer durch integrierte Schutz- und Balancing Funktionen zu erhöhen. Unsere Batterien enthalten vier 3.2V 100Ah Prismazellen. Damit diese gleichmäßig ge- und entladen werden, balanciert unser BMS die Zellspannung unter allen Zellen gleichmäßig. So werden Entladungen vermieden und die Batterielebensdauer und Zuverlässigkeit erhöht.

Das BMS benötigt für das Bluetooth Modul und für die Kontrolle der Batterieparameter nur sehr wenig Energie. Dennoch empfehlen wir nach einer Lagerung von über 6 Monaten die Batterie zu überprüfen und ggf. nachzuladen. Die offizielle Supervolt Bluetooth App ist ab Januar 2021 für Android und IOS im Appstore verfügbar.

  • Diese kann hier heruntergeladen werden.
  • Der Ladebooster wird benötigt, damit die Lichtmaschine neben der Starterbatterie auch die Bordbatterie vollständig lädt.
  • Neuere Fahrzeuge laden die Starterbatterie und Bordbatterie über die Lichtmaschine nur solange, bis die Starterbatterie voll ist.
  • Um dies zu umgehen, und dafür zu sorgen, dass die Lichtmaschine auch die Bordbatterie bis zum vollständigen Ladezustand lädt, wird ein Ladebooster eingebaut.

Das ist allerdings nicht bei allen Fahrzeugen zwingend notwendig. Euro 6 und neuere Fahrzeuge laden die Bordbatterie in der Regel nur solange, bis die Starterbatterie voll ist, wie oben beschrieben. Die Lichtmaschine älterer Fahrzeuge erzeugen weiter Energie, auch wenn die Starterbatterie voll ist.

  • Die Bordbatterie wird also im Normalfall weiter geladen.
  • Wir empfehlen einen Ladebooster/Laderegler zu verwenden, da man mit diesen die für Lithium Batterien optimale Ladekurve einstellen kann.
  • Das dient der längeren Lebensdauer der Batterien.
  • Unsere Batterien können mit bis zu 100A geladen werden.
  • Wir empfehlen die Geräte von Votronic, wie sie hier zu finden sind.

Grundsätzlich funktioniert jeder Ladebooster von Votronic. Die Amperzahl gibt hier die Stromstärke an, oder einfacher, wie « schnell » die Batterie geladen wird. Sprich bei 0% Batteriekapazität benötigt ein 20A Ladebooster 5h, ein 30A Ladebooster 3H, ein 50Ah Ladebooster 2h, usw.

Für die meisten Fälle reicht der 30A Ladebooster vollkommen aus. Das D+ oder auch Dynamokabel erzeugt 12V Gleichstrom, sobald die Lichtmaschine dreht. Der Ladebooster benötigt das D+ Signal, um festzustellen, wann die Innenraumbatterie von der Lichtmaschine geladen werden kann und wann nicht. Die Supervolt Lithium LiFePO4 Batterie kann vollständig entladen werden.

Das bedeutet hierbei nicht, dass die Batterien Tiefentladen werden können, vielmehr schaltet das BMS zuverlässig ab einem bestimmten Spannungslevel die Batterie aus, um diese Vor weitere Entladung zu schützen. Das BMS unterbricht den Ladevorgang, sobald die Batterie voll ist LiFePO4 Batterien sollten mit einem Ladegerät mit CCCV Ladecharakteristik geladen werden.

  1. Doch keine Sorge, Dies sind die ganz normalen Ladegeräte für Blei-Nassakkus, ohne irgendwelche besonderen Kennlinien, sondern einer simplen IU-Kennlinie,
  2. Wichtig: Es muss die Ladekurve Blei-GEL im E-Block eingestellt werden (14.4V).
  3. Sollte eine Lithium Ladekurve vorhanden sein, natürlich diese verwenden.

Eine kurze Erklärung, warum Laden mit Bleiladegerät möglich ist: Jeder unserer 12,8V LiFePO Akku besteht aus 4 Prisma-Zellen, die voll geladen 3,65V haben.4 Zellen multipliziert mit 3,65V ergibt 14,6V, was nur leicht über der Ladespannung von Bleiakkumulatoren ist.

Die Laderate sollte im idealfall maximal 0,5C betragen. C bedeutet Coulomb und bedeutet Ampere / Sekunde. Vereinfacht kann man sagen, dass C die x-fache Eigenkapazität des Akkus als Lade-/Entladerate ansehen. Beispiel 100Ah Akku mit 0,5C laden entspricht laden mit 50A. In unserem Fall können Sie die Supervolt Batterie mit bis zu maximal 100A laden.

Wir empfehlen im Normalbetrieb aber maximal 50A konstant, ideal sind 20A-30A. Je nach dem wie sie ihre Batterie verwenden ist ein « manuelles » ausgleichen hin und wieder erforderlich. Die Zellen gleichen sich dann aus, wenn die Batterie voll ist und das Ladegerät weiter angeschlossen ist.

  1. Stellen Sie ihr Ladegerät auf 14.6V oder 14.7V (AGM) und lassen Sie es verbunden, bis sich die Zellen angeglichen haben.
  2. Auch wenn die Batterie bereits Überspannungsschutz anzeigt.
  3. Je nachdem wie unausgeglichen die Zellen sind, kann das Balancing einige Tage in Anspruch nehmen.
  4. Auch wenn unsere Batterien vor Tiefentladung während der Verwendung durch das BMS geschützt werden, besteht die Gefahr, dass bei längerem Stillstand die Batterie sich selbst entlädt.

Die Entladerate beträgt zwar lediglich 3%, sollte die Batterie aber in einem niedrigen Ladezustand 6 Monate stillgelegt werden, kann es passieren, dass die Batterie sich selbst bis zu einem kritischen Punkt tiefentlädt. Daher sollte die Batterie bei über 50% gelagert werden und möglich alle 6 Monate überprüft und wieder aufgeladen werden.

Klar, die meisten Laderegler sind für Blei Batterien ausgelegt und können somit direkt verwendet werden. Ja, das ist möglich mittels Ladebooster. (siehe Rubrik Ladebooster ) Keine Sorge, das ist bei LiFePO4 üblich und durch die spezielle Spannungskurve unvermeidlich. Die Batterie ist bei 3.35V Zellenspannung zu ca.99% voll.

Ab da steigt die Zellenspannung rasant an und das BMS hat Schwierigkeiten eine so geringe Restkapazität gleichmäßig zu verteilen. Sobald eine Zelle 3,7V erreicht hat, schaltet das BMS in den Überspannungsschutz, während die anderen Zellen noch bei 3.35V-3.45V Spannung liegen. Das liegt daran, dass sich das BMS im Unterspannungsschutz befindet. Dieser löst aus, wenn die Batterie leer ist. Damit das BMS die Batterie wieder freigibt, müssen Ströme an den Batteriepolen anliegen. Das geht am besten über die Lichtmaschine, indem man den Motor kurz startet.

Normales 12V Ladegerät anschließen, bis BMS wieder freigibtMotor starten und über Lichtmaschine das BMS freigeben

Unter 0° kann die Batterie nicht mehr geladen werden. Unser BMS verhindert dies, da die Batterie sonst zu schaden käme. Ein Entladen ist aber möglich bis -30°. Mit unseren neuen POLAR Batterien können Sie nun auch im Winter laden, bis – 30°C. Sofern die Temperatur über -30° bleibt und die Batterie nicht länger als 6 Monate gelagert wird, ist das nicht notwendig.

Empfohlene Lagertemperatur: -5 bis +35°C Lagerung bis zu 1 Monat: -20 bis +60°C Lagerung bis zu 3 Monaten: -10 bis +35°C Längere Lagerzeit: +15 bis +35°C Es wird empfohlen, Lithiumbatterien in der Nebensaison in geschlossenen Räumen zu lagern. Es wird außerdem empfohlen, LiFePO4-Batterien bei einem Ladezustand von 50 % (SOC) oder mehr zu lagern.

Wenn die Batterien über einen längeren Zeitraum gelagert werden, sollten Sie die Batterien mindestens einmal alle 4 Monate wechseln. Lagern Sie keine Batterien, die entladen sind. Durch das BMS und das Bluetooth Modul, entlädt sich die Batterie mit 3% der ursprünglichen Kapazität pro Monat.

Die LiFePO4 Lithium Batterie kann bei unter 0° weiter normal verwendet werden. Nur kann diese nicht geladen werden, da sich die Lithiumionen an den Kathoden kristallisieren und somit Kapazität verloren geht. Doch keine Sorge, unser BMS schaltet dank Temperatursensor zuverlässig bei unter 0° den Ladevorgang automatisch ab.

Sobald wieder eine Temperatur über 0° erreicht wird, ist eine Ladung wieder möglich. Hierzu einfach den Temperaturstatus in der App überprüfen. Nein, das geht nicht, da die Batterie sonst an Lebensdauer verlieren würde. Unser BMS verhindert die Ladung bei unter 0°.

  1. Unsere neuen Polar Batterien erlauben nun eine Ladung auch bis -30°C.
  2. Nein, die Heizung wird nie über die Batterie betrieben.
  3. Lediglich über den anliegenden Ladestrom.
  4. Die Heizung schaltet sich ein, sobald Ladestrom anliegt und die Temperatur unter 0°C liegt.
  5. Wenn kein Strom anliegt, dann schaltet sich die Heizung auch nicht ein.

Die 100Ah Batterie enthält 2x 1,7A Heizkörper, die 150Ah batterie 3×1,7A. Sobald die Heizungen die Batterie auf über 0°C erwärmt haben, lässt das BMS eine Ladung wieder zu. Die Heizungen sind laut unserem Hersteller ausreichend stark bis -40°C. Wir haben die Batterie erfolgreich getestet bis -30°C.

Sobald die Heizung die Batterie auf 10C° erwärmt hat, schaltet das BMS die heizmodule wieder aus. Dafür ist unsere Lithium Batterie konzipiert. Dank den DIN80 Standardmaßen 318x175x187mm hat unsere Batterie dieselbe Größe wie 100Ah Bleibatterien. Damit eignet sich unsere LiFePO4 Batterie perfekt als Untersitzbatterie für Fiat Ducato, Citroen Jumper oder Peugeot Boxer.

Es dürfen nur Baugleiche Batterien in Reihe oder parallel geschalten werden. Da Lithium Eisenphosphat Batterien fast eine identische Ladekurve wie Bleibatterien haben, kann meistens problemlos mit der aktuellen Konfiguration geladen werden. Ideal ist die Einstellung Blei-Gel bei 14.4V.

  • Es muss aber sichergestellt werden, dass das Ladegerät über keine Sulfatierungsfunktion verfügt.
  • Diese würde das BMS beschädigen.
  • Unsere Batterien können bis zu 4x in Reihe geschalten werden.
  • Das ist abhängig vom verbauten BMS.
  • Nicht jede Lithium Batterie kann in Reihe geschaltet werden.
  • Ja, unsere Batterien können unbegrenzt parallel geschaltet werden.

Einfach gesagt: Parallel schalten bedeutet 2 Batterien so verbinden, dass sich die Kapazität verdoppelt. Beim parallel schalten wird die mögliche Belastbarkeit erhöht. Bedeutet, dass statt 160A nun mit 320 entladen werden kann. In Reihe schalten bedeutet, die Batterie so verbinden, dass sich die Spannung verdoppelt. Das spielt keine Rolle, da Lithium Zellen fest und nicht flüssig sind. Es muss nur darauf geachtet werden, dass die Pole geschützt sind. Größere Sicherungen an Solarregler, Ladebooster oder Landstromladegerät sind nicht notwendig. Die Batterien können ganz normal weiter verwendet werden.

Die Lebensdauer übersteigt in der Regel 10 Jahre. Der Versand ist bei uns kostenfrei. In der Regel 1-3 Werktage. Ja, dafür erhalten Sie per Mail automatisch den Tracking Link. Sie haben 14 Tage Rückgaberecht. Bis zu 14 Tagen. Nach Ablauf der 14 Tage nur auf Basis der Garantie, bis zu 5 Jahre nach Kauf. Sie senden uns die Batterie zurück und wir senden Ihnen nach Prüfung der Schadensursache eine neue.

Die Rücksendekosten bei einem Defekt übernehmen wir. PayPal, Klarna, Ratenkauf, Rechnungskauf, Sofortüberweisung, Visa, Mastercard. Der SOC Prozent-Wert und die Kapazitätsanzeige sind berechnete Werte, die anfangs ungenau sind. Springende %-Werte sind am Anfang normal, da das BMS sich erst kalibrieren muss. Bei einem unkalibrierten BMS kann die App 100% anzeigen, während die Batterie aber fast leer ist.

Leider ist das bei LiFePO4 nicht so genau wie bei Handyakkus. Die Spannungskurve von LiFePO4 ist sehr flach, weshalb das BMS nicht ausschließlich anhand der Spannung die Kapazität ableiten kann. Über einen Messshunt im BMS wird anhand dem gemessenen Stromfluss die Kapazität berechnet. Damit dieses genaue Werte berechnen und anzeigen kann, muss die Batterie kalibriert, heißt vollständig entladen und wieder ganz voll geladen werden.

Mit folgendem Vorgehen, lässt sich die Kalibrierung manuell anstoßen:

Vollständige Entladen, bis die Batterie leer ist und „Unterspannungsschutz » anzeigt, anschließend vollladen, bis das Ladegerät aufhört zu laden und die App „Überspannungsschutz » anzeigt.

Durch den langen Transportweg schaltet das Bluetooth in den Energiespar-Modus und es muss Strom entzogen werden, damit das Bluetooth wieder aufwacht. Wir arbeiten mit einem neuen Bluetooth Modul, dass sich in den Standby-Modus versetzt, wenn es länger nicht benutzt wurde.

Ziel ist eine Entladung der Batterie beim Lagern des Wohnmobils im Winter zu verhindern. Damit das Bluetooth nun wieder „aufwacht » muss die Batterie beansprucht werden / es muss Strom entzogen werden. Der Startstrom von 12V Geräten reicht hier aus, damit das Bluetooth in einigen Minuten wieder aktiv ist.

Durch den Strom, der beim Einschalten in den Wechselrichter fließt aktiviert sich das „schlafende » Bluetooth Modul innerhalb weniger Minuten.

Welche Einstellung für LiFePO4?

Hinweis

Schalterstellung Empfohlener Batterietyp Konstantspannung* (V)
5 PzS-Röhrchenplatte-Traktionsbatterien oder OPzS-Batterien 15.1 30.2 60.4
6 PzS-Röhrchenplatte-Traktionsbatterien oder OPzS-Batterien 15.3 30.6 61.2
7 Lithium-Eisenphosphat- ( LiFePo4 ) Batterien 14.2 28.4 56.8

Wann ist eine LiFePO4 leer?

Thema: Basiswissen LiFePO4 Akkus

  1. 23.03.2018, 13:20 LiFePo4 Akkus werden wegen des geringeren Gewichtes und der Leistungsfähigkeit immer beliebter. Ein paar Dinge gibt es zu beachten wenn man damit länger Freude haben will: Spannungsbereich: für den 12V Bereich werden 4 Zellen zusammengeschlossen. typischer Spannungsbereich je Zelle: 2.5V bis 3.6V, dh in Summe 10V bis 14.4V. Aber das sind die Extremwerte, so richtig fühlt sich der Akku zwischen 13V und 13.3V. Unter 12V Leerlaufspannung ist der Akku praktisch leer. Die Ladeendspannung ist zwar 14.4V, aber die Spannung fällt nach Ladeende gleich auf 13.3V ab. Deswegen darf man den Akku nicht mit 14.4V dauerladen, das schädigt den Akku. Der Spannungsverlauf ist recht konstant, daher ist es schwer eine Korrelation zwischen Spannung und Ladezustand herzustellen, so gibt es zwischen 13.3V = voll und 13V = fast leer nur eine kleine Differenz. LiFePO4 können normalerweise einen Strom von 3C liefern und locker mit 1C geladen werden. (1C = Kapazität, eine 20Ah Zelle kann 60A Dauer liefern oder mit 20A geladen werden) Was soll man vermeiden:
    • 100% Vollladung und Tiefentladung, beides reduziert die Lebensdauer. Nur 0.1V unter der Ladeendspannung kann die Lebensdauer schon enorm erhöhen (gilt auch für LiIon)
    • Überladen: LiFePo4 ist recht gutmütig, aber Lebensdauer oder Kapazität sind schnell weg. Damit der Akku zu brennen anfängt muss man sich schon anstrengen (viele A Ladestrom anlegen) Dann kann man ihn aber auch nicht mehr löschen.
    • Temperaturen über 40°C reduzieren die Lebensdauer.
    • Nach totaler Tiefentladung wieder aufladen. Wenn eine Zelle 0V hat, würde ich nicht mehr laden. Da kann es zu internen Kurzschlüssen kommen. Die können wegschmelzen und kein Problem verursachen, oder sich dann bei vollem Akku bemerkbar machen und zum Problem werden,
    • Aufladen unter 0°C: sollte man nicht machen. Gefahr von dauerhafter Beschädigung

    Was die Lebensdauer erhöht:

    • Bereich von 10% bis 90% der Kapazität nutzen
    • Balancer einbauen die im Fall einer Zelldrift die Zellspannungen angleichen. Darauf achten das die bei 3.6V einsetzen, und nicht wie so viele erst bei 3.8V.
    • Tiefentladeschutz ist auch hilfreich. Diesen aber auf mindestens 12V einstellen.
    • Am Besten ist natürlich eine Einzelzellenüberwachung, aber eine einzelne defekte Zelle macht sich auch so schnell mit geringerer Leistung des Akkupacks bemerkbar

    Fazit: Komponenten wie Solarlader oder Tiefentladeschutz von Bleiakkus kann man nur bedingt für LiFePo4 übernehmen. Dethleffs Bolero 530V Bj95, Grand C4 Picasso BlueHDI 150 Automatik

  2. 23.03.2018, 14:50 Danke für diese Info. Da meine zwei Aufbaubatterien (Exide Gel) heuer 8 Jahre alt werden und demnächst wahrscheinlich ausgetauscht werden müssen, überlege ich den Umstieg auf LiFePo. Liebe Grüße Karl
  3. 23.03.2018, 17:14 Am Besten LIFEYPO4 nehmen, die kannst Du auch unter 0Grad laden. Gesendet von iPad mit Tapatalk
  4. 26.03.2018, 19:43 Zur Ergänzung: Tiefentladeschutz ist sehr wichtig, und zwar nicht über die Gesamtspannung, sondern über die Einzelzellen, weil es passieren kann, dass bei 11,8 V eine Zelle schon unter der kritischen Spannung ist, der Tiefentladeschutz der Gesamtspannung aber noch nicht anspricht. Tiefentladeschutz für Blei-Akkus, wie ihn die EBL oft hergeben, ist daher nicht ausreichend. Von den Ladegeräten her kann man so ziemlich auf die verbauten und herkömmlichen zurückgreifen, 14,4 V können alle, es geht nur darum, diese Ladeschlussspannung zeitlich zu begrenzen. Da gibt es kreative Lösungen. Die Überwachung der einzelnen Zellen ist also unerlässlich, so man länger mit der doch sehr teuren Batterie Freude haben möchte. Ebenso das verlässliche Abwerfen der Last bei Unterspannung und das Trennen von Ladegeräten bei Überspannung. Das muss mit Hochstromrelais realisiert werden. Es gibt dazu einige Schaltungen und hier ist der Kreativität ebenfalls keine Grenze gesetzt. Es gibt fertige Akkus mit und ohne BMS (Batterie-Management-System), Finger weg, von Akkus ohne BMS, ich ginge sogar soweit, von fertigen Akkus abzuraten, bei denen unklar ist, welches BMS verbaut ist. Ich habe schon irgendwo geschrieben, ein sehr komplexes Thema, mit dem man sich intensiv befassen sollte, wenn man selbst die Teile zusammensucht, oder man nimmt doch viel Geld in die Hand, um es sich zusammenstellen und einbauen zu lassen.
  5. 27.03.2018, 09:51 Zitat von thoreau es geht nur darum, diese Ladeschlussspannung zeitlich zu begrenzen. Genau das ist falsch. Wenn begrenzen, dann über Strom und Spannungsmessung.14.4V und Ladestrom unter 1/10 des ursprünglichen Ladestromes, dann abschalten und nicht dauerladen.

    Wobei das schwer mit Solaranlagen umzusetzen ist, da hier der Ladestrom mit jeder Wolke anders ist. Da ist es einfacher bei erreichen der 14.4V gleich abzuschalten. Und für die Lebensdauer ist es besser wenn man erst gar nicht auf die 14.4V geht, sondern nur auf 14V. Dann kommt man von 1000 Zyklen in Richtung 3-4000.

    Und spätestens bei 12V wegen Unterspannung abschaltet. Kostet ca 10 % nutzbarer Kapazität, dankt mit Lebensdauer. (Das erklärt auch warum ein Handyakku nur 2-3 Jahre hält, und ein Akku fürs E-Auto aber 10 Jahre. Die einen nutzen die Extremwerte aus, die anderen nicht) Zitat von thoreau Es gibt fertige Akkus mit und ohne BMS (Batterie-Management-System), Finger weg, von Akkus ohne BMS, ich ginge sogar soweit, von fertigen Akkus abzuraten, bei denen unklar ist, welches BMS verbaut ist. Ein eingebautes BMS ist besser als nichts.

    Aber wie oben erwähnt, die haben zu 99% die Grenzwerte zu hoch eingestellt. Wenn die erst bei 2.5V Zellenspannung abschalten ist die Zelle schon fast hinüber, eine Vorschädigung wahrscheinlich. Ebenso bei 3.8V Überspannung. Ist schon zu hoch. Der Akku brennt nicht wie das bei LiPo und Überspannung passieren würde, die Chemie mag das aber trotzdem nicht und verschleisst.

    Die Kapazität nimmt dann jedesmal ein bisschen ab. Zitat von thoreau dass bei 11,8 V eine Zelle schon unter der kritischen Spannung ist Wenn man meine Regeln anwendet und so ein Ergebnis bekommt, bedeutet dass, das die Zelle mit der kritischen Spannung (2.5V) eigentlich schon defekt ist. Am einfachsten zu laden sind LiIon, die haben nicht den blöden Knick am Ende der Ladekurve wie LiFePo4. Aber die passen vom Spannungsbereich (12V-16V) schwer zum 12V Bordnetz. Natürlich könnte man die auch nur bis 14.4V laden, verliert aber 25% der Kapazität und das ist ein teurer Spaß. Dethleffs Bolero 530V Bj95, Grand C4 Picasso BlueHDI 150 Automatik

  6. 27.03.2018, 15:33 Wir wollen da jetzt nicht wirklich einen Glaubenskrieg anzetteln, oder? Die Leut kennen sich dann nämlich nicht mehr aus. Aber nur so nebenbei erwähnt liegt die Ladeschlussspannung bei Winstonzellen bei 3,65 V, also 14,6 V gesamt. wenn ich also kurz 14,4 V nehme und dann auf Float von 13,6 V gehe, sind die Zellen nicht voll geladen und bewegen sich absolut im grünen Bereich. Victron- und Votronic-Solarregler lassen sich auf 14,2 V begrenzen, was zugegebenermaßen noch besser ist. Und natürlich wäre es dann gut, den Akku von den Ladegeräten (Booster, Solar) zu trennen, weshalb auch ein Batteriecomputer notwendig ist. Vollladungen in gewissen Zeitabständen werden sich nicht vermeiden lassen, weil sonst jeder Batteriecomputer maximal zu einem Schätzeisen verkommt, der eine früher, der andere später, je nach verwendetem Shunt. Den Hinweis mit deiner Regel über die Gesamtspannung verstehe ich nicht, weil bei 11,8 V und balancierten Zellen der Akku noch absolut im grünen Bereich ist und Leistung liefert. Bei Kälte geht es sogar bis 11,2 V bei Belastung runter, was aber nicht bedeuten muss, dass der Akku leer ist. Es ist daher wichtig, dass ein Unterspannungsschutz der Zelle da ist, denn wenn eine erheblich driftet und die Balancer nur im mA-Bereich arbeiten können, dann wäre es schon gut, wenn LVP der Zelle anspricht und nicht auf die Gesamtspannung gewartet wird. Die Aussage, egal welches BMS, Hauptsache es gibt eines, ist daher nicht zielführend, weil das bei Leistung und/oder dementsprechender Kapazität ins Auge gehen kann. Den Rest lass ich jetzt, die Forensoftware spinnt ein bisserl und lässt mich nicht antworten. Geändert von thoreau (27.03.2018 um 15:40 Uhr)
  7. 17.12.2018, 17:21 ich habe es einfach gemacht und mich für diese entschieden: inkl. porto 802.- euronen, nach 2 tagen Wintercamping noch Strom genug, ein gutes gefühl nach einer 100 ap AGM. nach weihnachten geht’s wieder für einige Monate in den süden, bericht wie sie funzt folgt dann. lg lord52
  8. 09.01.2019, 12:59 nach 10 Tagen freistehen Richtung Portugal erstes Fazit : Der Akku macht was er soll, einfach toll mit 17 kg Gewicht gute 100 AMP unterm Sitz zu haben. Weiterer großer Vorteil, die Batterie wird während der Fahrt und über Solar schneller geladen. Hauptverbraucher in diesen Tagen: Heizung plus 2 Fernseher 22 Zoll und alles was halt so gebraucht wird bei eher mäßigen Wetter. Bin wirklich froh den Sprung auf Life gemacht zu haben. lg Lord 52
  9. 27.01.2019, 18:29 Was gibt es neues auf diesem Sektor? Hat schon jemand zwischenzeitlich Lifepo4 eingebaut und kann davon berichten ?
  10. 29.01.2019, 15:46 da gibt es nicht viel zu berichten, außer : so entspannt pkt. strom war ich noch nie unterwegs, verbrauche dzt. in Spanien zwischen ca 40-50 ah, da war ich mit meiner 100 ah agm schon auf sonne angewiesen, hier ist noch viel reserve vorhanden. egal welche life pro, wer viel freisteht oder die alten erneuern muß sollte sich mit umstieg auf life ernstahft beschäftigen. lg Lord 52
  11. 02.02.2019, 22:03 Hallo Rotti, ja, ich hätte Einiges zu berichten: Ich habe den selbstgebauten Akku seit einem Jahr in Verwendung, und was soll ich sagen – Strom ohne Ende, wir nutzen die 230V wie zu Hause (alles, was Gott verboten hat und noch mehr :-)), und hingen seitdem nie am Landstrom. Das heißt, der Wechselrichter ist, wenn wir unterwegs sind, ständig an, der B2B-Booster nur im Winter in Betrieb (wird händisch über D+ geschaltet), da über den Sommer die Solaranlage gut ausreicht und das Ladekabel zu Hause, weil nicht mehr benötigt. Wir haben 300Ah als Akku mit BMS, Hochstromrelais und sonstiger Elektronik, 300Wp am Dach und einen 12-12-50 B2B. Wir hatten noch keine Auslösung und betreiben den Akku zwischen 90 und 50% SOC, ausgenommen natürlich beim Balancieren. Unser Tagesverbrauch bewegt sich um die 80Ah/Tag. Wenn die Induktionsplatte betrieben wird, etwa 30Ah mehr. Wichtig ist aber, dass die Ladeschlussspannung regelmäßig erreicht und auch einige Zeit gehalten wird, weil beim Balancieren die nachhinkende(n) Zelle(n) natürlich einige Zeit benötigen, um auf den Stand der bereits vollen Zellen zu kommen. Man nennt diesen Vorgang Top-Balancing. Das heißt: Bei Winston-Zellen ist die optimale Ladeschlussspannung der Einzelzelle 3,6V, also bei vier Zellen eine Gesamtladeschlussspannung von 14,4V. Wenn eine Zelle ihre 3,6V erreicht hat, tritt der Balancer auf den Plan und vernichtet den Strom, der der Zelle quasi angeboten wird – darum ist es auch von Vorteil, wenn Balancer imstande sind, zwischen ein und drei Ampere zu vernichten und auch die dadurch entstehende Wärme abzuführen, weil sonst die Spannung zu hoch wird und es zu einer OVP-Auslösung kommt (sprich, die Ladegeräte und Last werden über ein Relais abgeworfen und der Akku vom Bordnetz getrennt). Die Zelle, die noch nicht auf diesem Spannungslevel ist, nimmt den Strom dankbar auf, bis auch diese voll ist. Ladegeräte (Solarregler,Ladebooster und Landstromladegeräte) mit LI-Kennlinie halten die Ladeschlussspannung zwischen 30 Minuten und einer Stunde, um dann zurückzuregeln oder abzuschalten. Es gibt unterschiedliche LI-Kennlinien, die auf den jeweiligen Akku abgestimmt sind. Mit Solar wird ein Balancieren eher nicht erreicht werden, daher mache ich das über den Booster und kann über eine Bluetooth-App auch während der Fahrt genau die Spannung bzw. Ampere kontrollieren. Dieses Balancieren mache ich bei jeder kurzen Ausfahrt einmal und bei einer längeren am Anfang und am Ende. Die Erklärung, warum ich das mache, würde jetzt den Umfang des Beitrages sprengen. Es gibt jetzt die aus Belgien oder den Niederlanden stammende Super B Epsilon mit 90 und 160Ah bei der ein Plug-and-play beworben wird. Diese Akkus haben ein BMS bereits eingebaut, wobei nicht ganz klar ist, was genau sich da im Inneren des Akkus an Elektronik befindet. Tatsache ist, der Akku ist recht teuer (90Ah um die €2.000,- bzw.160Ah ca. €2.800,-), bei tiefen Temperaturen nicht ladbar, weil ihm das Yttrium fehlt und die Elektronik den Ladestrom wegregelt. Tatsache ist auch, dass Plug-and-play funktionieren kann, aber es in den meisten Fällen nicht tut, weil die Infrastruktur (Lademagement des Fahrzeuges) nicht mitspielt, sei es, weil die Leitungen zu gering dimensioniert sind, weil die LiMa bzw. auch das Trennrelais überlastet werden können, oder zum Beispiel das Landladegerät erst ab einer gewissen Spannung unter 13V einen neuen Ladezyklus startet – LiFeYPo4 haben jedoch eine sehr hohe Leerlaufspannung, wobei bei 13V der Akku unter Umständen schon leer sein kann, was aber das Ladegerät vielleicht nicht erkennt, weil es eben erst bei zum Beispiel 12,4V den Ladevorgang startet, da hat der Li-Akku schon lange keinen Strom mehr. Über den Winter ist eine Solaranlage sehr sinnvoll und der Akku kommt gut über diese Jahreszeit, ohne ihn vom Netz nehmen zu müssen. Da ist aber Yttrium vonnöten, damit die Ladung auch sicher unter 0 Grad funktioniert. Wer sich für LiFeYPo4 interessiert, sollte entweder zu einem Fachbetrieb gehen, der sich wirklich auskennt, oder sich intensiv mit der Materie befassen, es gibt sehr viel Lesestoff im www. Kosten und Aufwand für die Anlage insgesamt € 2.500,- für 300Ah, ohne Solaranlage und Wechselrichter, die waren schon vorher vorhanden, etwa 30 Stunden Arbeit und vorher knapp zwei Monate lesen und lernen. Geändert von thoreau (02.02.2019 um 22:12 Uhr)
  12. 03.02.2019, 07:54 Hallo Thoreau! Danke für die Info, sehr interessant. Mal schaun wie lange bei mir die derzeit eingebaute Aufbaubatterie ihren Dienst versieht. Die n. Batterie wird sicher eine LIFEPO. Heuer wird erstmal eine Solar mit 200 – 300Wp montiert. Beim Laderegler bin ich mir noch nicht sicher, ob es ein PWM oder ein MPPT werden wird. Und ob ich die Paneel in Serie oder parallel schalten soll. Da muss ich mich noch einlesen, da die Meinungen hier auseinander gehen. Nach dem Einbau werden wir sehen – da ich ja ab Mai in Pensi bin – wieviel wir tatsächlich unterwegs sind und wieviel Leistung wir für die und bei der Aufbaubatterie benötigen. Du bist ja bei deinem System sehr gut ausgestattet. Sag, hast du die normal 120Ah Lichtmaschine, oder hast du eine stärkere verbaut. Hab da im Netz dieser Tage diesen Bericht gelesen: – Hier geht es um die Ladeleistung der Lichtmaschine und die Ladeversorgung über einen B2B bzw. Booster. Interessant für mich als Laie, aber ob es stimmt.
  13. 03.02.2019, 11:18 Bei Solarzellen wäre es günstig, welche mit 36 Zellen und einer Leerlaufspannung von > 21V zu nehmen. Nimm einen MPPT-Laderegler mit Li-Kennlinie, der findet bei schwankender Sonneneinstrahlung den besseren Ladepunkt, da gibt es sehr gute Produkte von Victron und Votronic. Ja, es stimmt, es gibt schon intensive Diskussionen, ob es besser ist, die Panels parallel oder in Serie zu schalten. Ich denke, dass die mögliche Mehrausbeute der Serienschaltung durch das dann auftretende Teilverschattungsproblem aufgehoben wird, weshalb ich die Parallelschaltung bevorzuge, aber das soll jeder selbst entscheiden. Manche verschalten aufgrund der Anzahl der Panels parallel und in Serie. Bevor du die Anlage dimensionierst, wäre es gut, ein Energiekonzept über den Tagesverbrauch zu erstellen und auch das Reiseverhalten mit einfließen zu lassen. Steht man oft autark, viel auf Camping- oder Stellplätzen, bevorzugtes Reisen im Sommer, Winter oder das ganze Jahr über, wie lange am Stück.aber mit 300Wp bist du im guten Mittelbereich, der ziemlich viel abdeckt. Wenn du auch im Winter reisen und autonom stehen willst, wirst du einen großen Akku benötigen, weil über Solar eher weniger hereinkommt. Manche pflastern sich dann das Dach zu, stellen aber fest, dass es trotzdem zu wenig ist. Es gilt, eine gute Mischung zwischen Leistung der Solaranlage und Kapazität des Akkus zu finden. Wenn du bevorzugt auf Camping- oder Stellplätzen mit Stromanschluss stehst, dann vergiss Solar und LiFeYPo4, weil du es nicht benötigst. Bei den Kosten für eine derartige Anlage, also inklusive Solar, Wechselrichter, Akku etc., muss man, je nach Leistung, ab €4.000,- aufwärts rechnen. Es ist also schon erforderlich, darüber nachzudenken, ob man es überhaupt braucht. Die LiMa ist ein eigenes Kapitel. Das Problem ist, dass LiFeYPo4-Akkus, wenn sie leer sind, sehr hohe Ströme aufnehmen, und zwar alles, was sie bekommen können, was die Lichtmaschine bald einmal überfordern kann. Viele sagen, dass die Leitungen zwischen Starter- und Aufbauakku so schwach dimensioniert sind, dass sie daher keine Ladebegrenzung benötigen, weil diese schwachen Leitungen aufgrund des Widerstandes strombegrenzend wirken. Kann man natürlich machen, man hat aber dann keine Kennlinie und ist total vom Regler der LiMa abhängig. Bei einem B2B mit Li-Kennlinie hat man nicht nur diese, sondern auch den Vorteil der Kontinuität, d.h. Der Akku wird ständig mit den A geladen, die der Booster hergibt, zumeist zwei, drei A darunter. Das mit den maximal 30% für den Aufbauakku halte ich für sehr pessimistisch, ich habe die standardmäßige LiMa und einen 50A-Booster, die er auch bringt, wenn sie vom Akku angefordert werden. Ich hätte noch keine Überlastung festgestellt und würde immer wieder einen B2B einbauen. Erwähnenswert ist, dass Li-Akkus ein völlig anderes Ladeverhalten als Bleiakkus haben. Die Spannung beginnt, je nach SOC, bei etwa 13,3V und steigt kontinuierlich bis zur Ladeschlussspannung, wobei der Akku immer die volle Ampereanzahl, die zur Verfügung steht, bis zum Schluss aufnimmt. Erst ganz kurz vor der Ladeschlussspannung beginnen sich die Ampere zu reduzieren, da reden wir von vielleicht 5Ah, die dem Akku auf die Vollladung fehlen. Geändert von thoreau (03.02.2019 um 11:25 Uhr)
  14. 05.02.2019, 20:59
  15. 05.02.2019, 22:55 hi Mathias, melde mich ungefragt. Ich hatte zuerst den Regler aus dem 2. Angebot, ging so. jetzt fahr ich schon einige Zeit mit dem Victron, er ist einfach schneller und effizienter, ist in der app u.a. samt dem Batteriemonitor (BMV-712 Smart) zum Datenabgleich kommuniziered konfigurierbar. Meine 2 Stk 100er Panels hab ich zur Spannungserhoehung (vertraegt der Regler locker!) in Reihe.
  16. 06.02.2019, 09:54 Beim 2 Angebot bringt der MPPT nicht viel. Modulspannung 17,5V bei 20°C, wenn man im Sommer rechnet dass das Panel auf >40°C kommen wird, kommt eh nur mehr eine Modulspannung von knapp 14.5V raus, da kann man überspitzt gesagt den Regler ganz weglassen. Reihenschaltung der Solarzellen ist bei dem Set nicht vorgesehen. Beim ersten Angebot haben die Module eine höhere Nennspannung, erst dann kann MPPT was bringen. Bei diesem Sikaflex wird genaugenommen immer ein Primer und Aktivator empfohlen damit es am Kunststoffspoiler hält. Dekasyl MX5 benötigt keinen Primer. Dethleffs Bolero 530V Bj95, Grand C4 Picasso BlueHDI 150 Automatik
  17. 07.02.2019, 23:57 Ich trage mich auch mit dem Gedanken, nach den Gels unzusteigen allerdings auf LiFeYPO, die sind noch sicherer und lt. Info eines Hertstellers auch unter 0 Grad zu laden. Die Kapazität lässt allerdings in kaltem Zustand ähnlich nach wie bei Gelbatterien. Eine 200 WP Anlage würde ich nicht als Set kaufen. das kriegst günstiger: Die Kabel und Y4 Stecker habe ich vom Dorfelektriker (der PV Hausanlagen hat) incl. geliehener Zange um ein paar € gekauft. Module bekommst um ca. € 200,-, MPPT Regler ca.90,- Da hab ich mein 130 WP Modul und die Durchführung gekauft. Geändert von herbo (08.02.2019 um 00:06 Uhr) z`jung fia d`rentn owa oiweu untawegs (zu jung für die Rente aber immer unterwegs lg herbert+micha
  18. 08.02.2019, 08:46 Zitat von herbo Die Kapazität lässt allerdings in kaltem Zustand ähnlich nach wie bei Gelbatterien. Die Kapazität lässt nicht nach, nur kann man nicht ganz so viel Ampere (Spitzenstrom) ziehen wie bei Normaltemperatur. Wenn nicht gerade ein Wechselrichter für eine Kaffeemaschine dran ist der seine 150A benötigt, ists kein Problem. Vor allem da der Akku üblicherweise im Innenraum ist und man diesen bei kalten Temperaturen heizt. Solarmodule bekommt man schon unter 1€/Watt, gibt 270W Module fürs Haus um 119€. Wenn Camping draufsteht kostet es gleich 3x so viel. Ebenso gibt es weit billigere LiFePo4 (auch mit Y) als in deinem Link, die 90Ah bekommt man ab 629€, 1490€ ist « etwas » übertrieben. Geändert von damfino (08.02.2019 um 08:52 Uhr) Dethleffs Bolero 530V Bj95, Grand C4 Picasso BlueHDI 150 Automatik
  19. 12.02.2019, 18:46 Danke wieder mal für die Antworten! Also, ich hoffe ich bring das gestrige Telefonat – welches ich mit einem österr. Händler geführt habe – auf den Punkt. Ich habe mir ein 200WP System (mit 2x100wp Mono Victron EnergyModulen und Victron Smartsolar 75/15 Mppt inkl. Halterungen ) etc. anbieten lassen. Auf die Frage ob ich die Panele seriell oder parallel am Regler anschließen soll, meinte er, dass für Campinganwendung am Womo der parallele Anschluss der Panele wg. Abschattung auf alle Fälle zu bevorzugen ist. Jedoch ist es nicht notwendig einen MPPT Regler zu verbauen. Für solche Anwendung genügt ein normaler PWM Regler. Ausser man hat nie Abschattung, dann auf alle Fälle serielle Panelverkabelung und MPPT Regler. Wenn ein MPPT Regler verbaut werden soll (Ladekennlinien, Lifpo Akku etc.) dann empfiehlt er die Offgritec 100WP Panele mit 36 V VMP, und diese wegen der Abschattung im Parallel betrieb zu fahren. Dies bringt mehr Leistung als die normal angebotenen 100WP Panele. Klingt für mich irgendwie logisch. Vom Preis her gibt es keinen Unterschied zw. den normalen 18,6VMP und den 36VMP Panelen. So, und nun ist guter Rat teuer. Geändert von rotti (12.02.2019 um 18:54 Uhr)
  20. 12.02.2019, 19:01 Zitat von rotti Wenn ein MPPT Regler verbaut werden soll (Ladekennlinien, Lifpo Akku etc.) dann empfiehlt er die Offgritec 100WP Panele mit 36 V VMP, und diese wegen der Abschattung im Parallel betrieb zu fahren. Dies bringt mehr Leistung als die normal angebotenen 100WP Panele. Beste Loesung! Solche Panele hat es, als ich meine verbaut hab, noch nicht gegeben. LG hier wird diesel noch mit liebe verbrannt.シ

: Thema: Basiswissen LiFePO4 Akkus

Wie viel Volt muss eine 24 Volt Batterie haben?

simplify your energy Laden der Batterien Ladespannung Gel- sowie AGM-Batterien müssen mit einer Spannung von 2,38 Volt pro Zelle bei einer Temperatur von 25°C geladen werden. Dies entspricht 14,25 Volt bei einer Batteriebank von 12 Volt sowie 28,5 Volt bei einer Batteriebank von 24 Volt.

  • Die maximale Zeit in der eine Batterie bei dieser Spannung geladen werden kann, beläuft sich auf vier Stunden.
  • Danach muss die Spannung auf 2,2 Volt pro Zelle oder entsprechend 13,25 bzw.26,5 Volt reduziert werden.
  • Lithium-Ionen-Batterien müssen mit einer Spannung von 29,2 Volt bei einem 24-Volt-system und 14,6 Volt bei einem 12-Volt-System geladen werden.

Die Erhaltungsspannung beträgt 26,5 bzw.13,25 Volt. Bei Notstromsystemen, bei denen Gel-Batterien problemlos eine lange Zeit (sogar über drei Jahre) im Erhaltungsmodus bleiben können, muss die Erhaltungsspannung auf etwa 13,8 bzw.27,6 Volt bei einer Temperatur von 25 °C angehoben werden.

Es gibt immer Geräte an Bord – Kühlschränke zum Beispiel – die einer Batterie Strom entziehen, selbst wenn sie geladen wird, weshalb die maximale Ladespannung so eingestellt wurde, dass die angeschlossenen Geräte geschützt werden. Dieser maximale Wert beläuft sich auf 14,55 Volt bei einem 12-Volt-System sowie auf 29,1 Volt bei einem 24-Volt-System.

Das entspricht der Ladespannung bei einer Umgebungstemperatur von 15 °C. Der Ladestrom Eine Faustregel für Gel- und AGM-Batterien lautet, dass der Ladestrom mindestens 15 bis 20% der Kapazität ausmachen muss. Während des Ladevorgangs müssen normalerweise angeschlossene Geräte ebenfalls von 10 A zwischen 70 und 90 A liegen, um die Batterie in einer angemessenen Zeit zu laden.

Der maximale Ladestrom beläuft sich auf 50% bei einer Gel-Batterie und 30% bei einer AGM-Batterie. Bei einer Lithium-Ionen- Batterie kann der Ladestrom mit einer Kapazität übereinstimmen. Eine Lithium-Ionen-Batterie von 100 Ah kann zum Beispiel mit 100 A wieder aufgeladen werden. Das Ladesystem Um eine möglichst hohe Lebensdauer der Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien zu erhalten, benötigen Sie einen modernen Batterielader mit einer 3-Stufigen-Ladekennlinie und einem Sensor zum Messen der Batterietemperatur.

Diese Batterielader regulieren kontinuierlich die Ladespannung und den Ladestrom und passen die Ladespannung der Batterietemperatur an. Damit die Batterien nicht vorzeitig ausfallen, muss die Brummspannung des Batterieladers unter 5% liegen. Versorgt die Batterie auch die Navigations- oder Kommunikationsausrüstung, wie GPS oder VHF, mit Strom, darf die Brummspannung nicht mehr als 100 mV (0,1 Volt) betragen, ansonsten könnten Probleme mit der Ausstattung auftreten.

  1. Ein weiterer Vorteil einer niedrigen Brummspannung besteht darin, dass Stromsysteme an Bord nicht beschädigt werden, wenn ein Batteriepol nicht richtig angebracht oder korrodiert ist.
  2. Bei einer niedrigen Brummspannung kann der Batterielader das System sogar antreiben, ohne an eine Batterie angeschlossen zu werden.

Zum Beispiel sind alle Mastervolt Ladegeräte mit einer guten Spannungsregulierung ausgestattet, die die Brummspannung unter 100 mV hält. Im Falle von GMDSS-Systemen (Global Maritime Distress Safety Systems) von Hochseeschiffen muss der Batterielader auch mit einem Ampere- und Voltmeter sowie einem Alarmkontakt ausgestattet sein.

Der Alarmkontakt wird an das Alarmsystem der Yacht angeschlossen, so dass irgendwelche Unterbrechungen hinsichtlich des Betriebs des Batterieladers – möglicherweise aufgrund einer Unterbrechung der 230-Volt-Versorgung – rechtzeitig entdeckt werden. Berechnung der Ladezeit Bei der Berechnung der Ladezeit einer Batterie müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden.

Die erste Überlegung ist die Ausgangsleistung der Batterie. Bei einer Standardmäßigen nassen Batterie liegt die Ausgangsleistung bei 80%. Dies bedeutet, dass die Batterie mit 120 Ah geladen werden muss, damit später 100 Ah entzogen werden können. Bei Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien ist die Ausgangsleistung höher – 85 bis 90 % – so dass im Vergleich zu nassen Batterien weniger Abfall entsteht und die Ladezeit kürzer ist.

Ein weiterer, bei der Berechnung der Ladezeit zu berücksichtigender Punkt ist die Tatsache, dass die letzten 20% des Ladevorgangs vier Stunden in Anspruch nehmen (dies gilt nicht für Lithium-Ionen-Batterien). In der zweiten Stufe, auch bekannt als Absorptionsphase, entscheidet die Batterie, wie viel Strom sie unabhängig von der Ausgangsleistung des Batterieladers aufnehmen muss.

Die Menge an Strom hängt von dem Batterietyp ab (nass, AGM, Gel oder Lithium Ionen) sowie von weiteren Faktoren, wie dem Umfang, in dem Sie zu Beginn geladen wurde, der Temperatur, der Lebensdauer und der Umgebungstemperatur.

  • Für die Berechnung der Ladezeit einer Batterie kann folgende Formel zugrunde gelegt werden:
  • Co x eff Lt = + 4h Al – Ab
  • Lt = Ladezeit
  • Co = Kapazität, die der Batterie entzogen wurde
  • eff = Wirkungsgrad (1,1 bei einer Gel-Batterie, 1,15 bei einer AGM-Batterie und 1,2 bei einer nassen Batterie)
  • Al = Strom des Batterieladers
  • Ab = Verbrauch der angeschlossenen Geräte während des Ladevorgangs
  • Wenn wir eine Batterie nehmen, die zu 50% entladen ist, und das zuvor genannte Beispiel einer 400 Ah Gel-Batterie sowie einen Batterielader von 70 bis 90 Ampere (80 Ampere) zugrunde legen, dauert das Laden der Batterie auf 100% wie folgt:
  • 200 x 1,1 Lt = + 4h = 7h 80 – 10
  • Überprüfung der verbleibenden Kapazität einer versiegelten AGM – oder Gel-Batterie

Die verbleibende Kapazität oder der Zustand einer Batterie lässt sich am einfachsten mit Hilfe eines Ah-Messgerätes überprüfen. Zu einem können Sie dies mit einem Speziellen Voltmeter machen oder Sie verwenden eine andere, jedoch sehr ungenaue Methode zur Überprüfung Ihrer Batterie, indem Sie die Spannung Ihrer Batterie messen.

Verbleibende Batteriekapazität Batteriespannung
25% Zwischen 11,7 und 12,3 V
50% Zwischen 12,0 und 12,6 V
75% Zwischen 12,1 und 13,0 V
100% Zwischen 12,6 und 13,35 V

Die oben genannte Methode ist nur zu 15 – 20% genau und gibt nur ungefähr an, über wie viel Strom die Batterie noch verfügt. Belüftung Unter normalen Umständen erzeugen Gel- und AGM-Batterien nur wenig oder gar kein gefährliches Knallgas. Die geringe Gasmenge, die entweicht, kann man vernachlässigen.

  1. Q= 0,05 x I x fl x f2 x n
  2. Q= erforderliche Belüftung in m³/Std.
  3. I = maximaler Ladestrom des Batterieladers
  4. fl = Kürzung um 0,5 für Gel-Batterien
  5. f2 = Kürzung um 0,5 für geschlossene Batterien
  6. n = Anzahl an genutzten Zellen (eine 12-Volt-Batterie hat sechs Zellen von jeweils 2 Volt)
  7. Bei dem zuvor genannten Beispiel einer 12 V/400 Ah-Batteriebank und eines Batterieladers von 80 Ampere sieht die erforderliche Mindestbelüftung wie folgt aus:
  8. Q = 0,05 x 80 x 0,5 x 0,5 x 6 = 6 m³/h

Dieser Luftstrom ist so gering, dass die natürliche Belüftung ausreicht. Wenn Batterien in einem geschlossenen Gehäuse installiert werden, sind zwei Öffnungen erforderlich, und zwar eine oben und eine unten. Die Abmessungen der Belüftungsöffnungen können mit Hilfe der folgenden Formel berechnet werden:

  • A= 28 x Q
  • A = Öffnung in cm²
  • Q = Belüftung in m³
  • In unserem Fall erhält man folgenden Betrag: 28 x 6 = 168 m² (etwa 10 x 17 cm) für jede Öffnung.

Lithium-Ionen-Batterien erzeugen kein Knallgas und sind deshalb hinsichtlich Ihrer Nutzung sicherer. Wenn Batterien schnell geladen werden, gibt es eine gewisse Gasbildung. In einem solchen Fall kann die oben genannte Formel zur Ableitung der Wärme verwendet werden.

  • Setzen Sie sich bei größeren Systemen mit mehreren Batterien mit Ihrem Techniker in Verbindung.
  • Die Batterie als Stromquelle Es gibt verschiedene Arten wiederaufladbarer Batterien.
  • Der gebräuchlichste und auf Schiffen am häufigsten verwendete Typ ist die Bleisäurebatterie.
  • Weniger bekannt ist die Nickel-Cadmium (NiCad)-Batterien, die immer noch häufig in alten Notstromsystemen vorzufinden ist.

Doch aufgrund der komplexen Lademethode und der Tatsache, dass die NiCad-Batterie umweltschädlich ist, sind diese Batterien nicht für die Verwendung an Bord geeignet. Das Prinzip der Bleisäure-Batterie Die Batterie wandelt elektrische Energie in chemische Energie um.

  • Diese Energie kann in elektrischem Strom für Gleichstrom-Endgeräte, wie die Beleuchtung und Startmotoren, umgewandelt werden.
  • Eine Batterie besteht aus verschiedenen Zellen mit einer Spannung von jeweils 2 Volt.
  • Für eine 12-Volt-Batterie werden sechs Zellen in Reihe geschaltet und einem Gehäuse untergebracht.

Zur Erreichung von 24 Volt werden also zwei 12-Volt-Batterien in Reihe geschaltet. Jede Zelle verfügt über positive Bleioxidplatten und negative Bleimetallplatten. Außerdem enthält sie einen aus Wasser und Schwefelsäure bestehenden Elektrolyten. Zusammen entsteht hierdurch ein galvanisches Element von 2 Volt.

Während des Entladevorgangs wird das Bleioxid auf den Bleiplatten in Bleisulfat umgewandelt. Der Säuregrad sinkt, weil für Prozess Schwefelsäure benötigt wird. Zum Wiederaufladen der Batterie muss eine externe Stromquelle – wie ein Batterielader, eine Lichtmaschine oder ein Solarpanel – mit einer Spannung von ungefähr 2,38 Volt pro Zelle angeschlossen werden.

Das Bleisulfat wird dann wieder in Blei und Bleioxid zurückverwandelt und der Schwefelsäuregehalt steigt wieder an. Die Ladespannung wird begrenzt, um die Freigabe von übermäßig viel Wasserstoff zu vermeiden. Bei einer Ladespannung von mehr als 2,4 Volt pro Zelle wird zum Beispiel Wasserstoffgas freigegeben.

Prozentsatz der Ladung Batteriespannung Spezifisches Gewicht Prozentsatz der Entladung
0 % 11,64 V 1,100 100 %
20% 11,88 V 1,140 80 %
40 % 12,09 V 1,175 60 %
60 % 12,30 V 1,210 40 %
80 % 12,51 V 1,245 20 %
100 % 12,72 V 1,280 0 %

Verschiedene Batterietypen – im Hinblick auf die Dicke und die Anzahl der Platten pro Zelle – eignen sich für verschiedene Anwendungen. Der maximale Strom, der geliefert werden kann, wird durch die Plattenoberfläche insgesamt festgelegt. Die Anzahl der Entlade- und Wiederaufladevorgänge – die Anzahl der Zyklen – hängt von der Dicke der Platten ab.

Ein Batteriegehäuse mit derselben Größe und demselben Gewicht kann entweder viele dünne Platten oder wenige dicke Platten aufweisen. Die Starterbatterie Eine Startbatterie hat viele dünne Platten pro Zelle und deshalb eine Große Plattenoberfläche insgesamt. Dieser Batterietyp ist deshalb für die Bereitstellung von Hohem Strom über einen kurzen Zeitraum besonders gut geeignet.

Die Anzahl, wie oft eine Startbatterie stark entladen werden kann, ist auf ungefähr 50 begrenzt. Da der Start des Motors jedoch nur eine geringe Menge der gespeicherten Energie (ungefähr 0,01%) verbraucht, hält die Batterie über viele Jahre. Dieser Batterietyp eignet sich nicht für den zyklischen Gebrauch als Service-Batterie.

  1. Die Semi-Traktionsbatterie Eine Semi-Traktionsbatterie hat weniger, jedoch dickere Platten pro Zelle.
  2. Diese Batterien stellen relativ wenig Startstrom zur Verfügung, können jedoch häufiger und in einem größeren Umfang (etwa 200 bis 500 vollständige Zyklen) entladen werden.
  3. Dieser Batterietyp eignet sich ausgezeichnet für die kombinierte Funktion der Start-/Service-Batterie.

Die Traktionsbatterie Dieser Batterietyp hat sogar noch weniger, jedoch sehr dicke, flache oder zylindrische Platten. Er kann deshalb viele Male und recht vollständig (1000 vollständige Zyklen) entladen werden. Aus diesem Grund werden Traktionsbatterien häufig für Gabelstapler und kleine Elektrogeräte, wie Industrie-Reinigungsmaschinen, eingesetzt.

  1. Für Traktionsbatterien ist eine spezielle Lademethode erforderlich.
  2. Da diese Batterien meistens groß sind, sammelt sich auf dem Boden des Batteriebehälters leicht Schwefelsäure an.
  3. Dieses Phänomen wird Stratifikation genannt und tritt auf, weil Schwefelsäure dichter als Wasser ist.
  4. Der Säuregehalt steigt im unteren Bereich der Batterie an und bewirkt eine lokale Verstärkung der Plattenkorrosion, und er sinkt im oberen Bereich und bewirkt eine Reduktion der Kapazität.

Die Batterie wird ungleichmäßig entladen, was die Lebensdauer der Batterie erheblich senkt. Um die Säure wieder gleichmäßig zu verteilen, muss die Batterie absichtlich durch eine zu hohe Spannung überladen werden. Hierbei entsteht eine große Menge an Wasserstoffgas, das mit dem Sauerstoff in der Luft eine gefährliche Mischung, das sogenannte Knallgas, bilden kann.

  1. Die für die Wiederaufladung dieser Batterie erforderliche Spannung beträgt etwa 2,7 Volt pro Zelle oder 16,2 Volt für ein 12-Volt-System sowie 32,4 Volt für ein 24-Volt-System.
  2. Diese hohe Spannung ist für die angeschlossenen Geräte äußerst gefährlich, und durch die hohe Gasbildung sind diese Batterien für die Verwendung an Bord der Schiffe ungeeignet.

Die Lithium-Ionen-Batterie Bis heute standen Lithium-Ionen-Batterien überwiegend als wiederaufladbare Batterien mit einer geringen Kapazität zur Verfügung, weshalb sie besonders beliebt in Handys und Laptops waren. Jetzt gibt es Lithium-Ionen-Batterien mit großen Kapazitäten.

Lithium-Ionen-Batterien verfügen über eine hohe Energiedichte und eignen sich ausgezeichnet für zyklische Anwendungen. Im Vergleich zu herkömmlichen Bleisäurebatterien ermöglichen Lithium-Ionen-Batterien Einsparungen von bis zu 70% hinsichtlich des Volumens und des Gewichts, während die Anzahl der Ladezyklen gleichzeitig dreimal höher ist.

Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass Lithium-Ionen-Batterien unabhängig von der angeschlossenen Last eine konstante Kapazität bereitstellen können. Die verfügbare Kapazität einer Bleisäurebatterie wird im Falle größerer Entladeströme reduziert.

Lithium-Ionen-Batterien können bis zu 80 % entladen werden, ohne dass dies Auswirkungen auf ihre Lebensdauer hat, wohingegen Bleisäurebatterien durch tiefe Entladung stärker beeinträchtigt werden und nur bis zu 50% der verfügbaren Kapazität entladen werden können. Längere Haltbarkeit Lithium-Ionen-Batterien bieten auch im Vergleich zu Nickel-Cadmium-Batterien große Vorteile, wie zum Beispiel eine viel größere Leistungsdichte und eine längere Lebensdauer.

Lithium ist das leichteste Metall, daher sind Lithium-Ionen-Batterien ebenfalls im Gewicht geringer. Sie können zudem jederzeit geladen werden, während Nickel-Cadmium-Batterien entladen sein müssen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten und einen Memory-Effekt zu verhindern.

Darüber hinaus können Lithium Ionen-Batterien mit sehr hohem Strom geladen werden, bis zu 100% der Kapazität, was zu einer sehr kurzen Ladezeit führt und diesen Memory-Effekt verhindert. Zellenmanagement-System Lithium-Ionen-Batterien können häufig geladen werden, jedoch auch nicht unendlich oft. Ein Nachteil der Lithium-Ionen-Batterie ist das natürliche Ungleichgewicht zwischen den stärkeren und schwächeren Zellen.

Während des Ladevorgangs erreichen eine oder mehrere Zellen ihr maximales Ladeniveau aufgrund dieses Ungleichgewichts schneller, während andere nicht voll geladen werden. Letztgenannte sind schneller wieder entladen, weshalb die Batterie aufgrund Unterspannung schneller umschaltet, was die Lebensdauer der Batterie verkürzen wird.

Um dies zu vermeiden, sind die Lithium-Ionen-Batterien oft mit einem Zellenmanagementsystem ausgestattet, dass das Ungleichgewicht zwischen den Zellen automatisch ausgleicht und somit die Lebensdauer erhöht. Häufig gestellte Fragen zu Batterien Wie lange braucht meine Batterie zum Entladen? Dies hängt von Ihrer Kapazität und der Menge an verbrauchtem Strom durch die angeschlossenen Geräte ab.

Als Regel gilt, je schneller eine Batterie entladen wird, desto weniger Strom stellt sie zur Verfügung. Dies gilt auch umgekehrt: Je länger es dauert, bis eine Batterie entladen ist, umso mehr Energie liefert sie. Eine Batterie von 100 Ah liefert einen Strom von 5 Ampere über 20 Stunden.

  • In dieser Zeit sinkt die Spannung nicht unter 10,5 V: hierdurch erhält man 100 Ah.
  • Wird jedoch an dieselbe Batterie ein Endgerät von 100 A angeschlossen, kann die Batterie dieses nur für 45 Minuten betreiben.
  • Danach fällt die Batteriespannung auf 10,5 V und die Batterie ist leer, wobei sie nur 75 Ah bereitgestellt hat.

Der Anschluss einer Last von 1,2 A an dieselbe Batterie bewirkt, dass diese über 100 Stunden läuft, bevor die Batteriespannung auf 10,5 V sinkt. In diesem Fall hat sie 120 Ah Bereitgestellt. Wie lange hält meine Batterie? Die Lebensdauer einer Batterie hängt davon ab, wie oft und in welchem Umfang sie entladen wird.

Außerdem ist wichtig, dass die Batterie mit Hilfe des richtigen Batterieladers ordnungsgemäß geladen wird. Bei normalen Nutzungsfrequenz im Hinblick auf die Ferien und Wochenenden ist eine Lebensdauer zwischen fünf und sieben Jahren für Gel- und AGM-Batterien üblich. Wenn die Batterie häufig entladen wird, müssen Sie die Kapazität entsprechend anpassen.

Es besteht auch die Option, 2-Volt-Zellen zu verwenden. Für diesen Batterietyp ist eine Lebensdauer von 15 Jahren nichts Außergewöhnliches, so lange sie die richtige Kapazität haben. Lithium-Ionen-Batterien sind das Nonplusultra. Sie können äußerst schnell geladen und wieder entladen werden und halten bis zu drei Mal länger als die anderen Batterietypen.

  • Was ist eine Reihenschaltung bzw.
  • Parallelschaltung? Durch eine Reihenschaltung wird die Spannung erhöht und die Kapazität bleibt auf demselben Niveau.
  • Zwei in Reihe geschaltete Batterien von 12 V/100 Ah ergeben zusammen eine Batteriebank von 24 V/ 100 Ah.
  • Bei einer Reihenschaltung wird der Pluspol der Batterie mit dem Minuspol der nächsten angeschlossen, wobei die Pole an den Enden das System angeschlossen werden.

Batterien mit unterschiedlichen Kapazitäten sollten niemals in Reihe geschaltet werden.

  1. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf den Einsatz normaler 12 V-Batterien.
  2. Reihenschaltung
  3. Parallelschaltung

Sie können auf die Parallelschaltung zurückgreifen, wenn Sie Ihre Kapazität erhöhen müssen. Die Plusleitungen werden ebenso zusammen angeschlossen wie die Minusleitungen. Die Verkabelung von der Batterie zum System sollte wie folgt aussehen: Plus von Batterie 1 und Minus Von Batterie 2 (oder der letzten Batterie bei der Parallelschaltung). Reihen-/Parallelschaltung Wenn Sie eine 24 V-Batterie mit einer Höheren Kapazität benötigen, können Sie die Reihen- und Parallelschaltungen kombinieren. Die Kabel von der Batterie zum System müssen überkreuzt werden: Plus von Batterie 1 und Minus von Batterie 2 (oder der letzten Batterie bei der Parallelschaltung).

  • Achten Sie darauf, dass bei der Installation mehrerer Batterien zwischen den Batterien ausreichend Platz ist: Dazwischen sollte ein Fingerbreit Platz sein, damit sich die Wärme verflüchtigen kann.
  • Ann ich die Batterien auch über Winter an Bord lassen? Dies ist für Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien vorteilhaft, da ihre Lebensdauer durch die niedrigen Temperaturen sogar verlängert wird.

Denken Sie dran, dass die Batterien vollständig geladen und keine Endgeräte mehr angeschlossen sind. Messgeräte für die Batteriespannung, Zeitmesser und Autoradiospeicher gehören zu den versteckten Endgeräten, auf die besonders geachtet werden muss. Nasse Batterien müssen regelmäßig nachgefüllt werden, um ein Gefrieren zu verhindern.

  1. Es ist ratsam, den Landstromanschluss des Schiffes einmal alle zwei bis drei Wochen anzuschließen, damit die Batterien wieder vollständig aufgeladen werden können.
  2. Welche Wartung benötigen Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien? Für Gel-, AGM- und Lithium Ionen-Batterien ist keine Wartung erforderlich, weshalb sie überall auf dem Schiff installiert werden können.

Wir raten Ihnen jedoch, einmal im Jahr alle Anschlüsse zu überprüfen um sicherzugehen, dass sie ordnungsgemäß angebraucht sind, und die Oberflächen mit einem leicht feuchten Tuch zu reinigen. Außerdem müssen Batterien jedes Mail vollständig geladen werden, damit sie ihre maximale Lebensdauer erreichen, wobei dies für Lithium-Ionen-Batterien nicht so wichtig ist.

Was sind wartungsfreie Batterien? In der Schifffahrt werden verschiedene Batterietypen eingesetzt, von denen jede ihre eigenen spezifischen Eigenschaften hat. Hier ist eine Zusammenfassung: Blei-Kalzium-Batterie Blei-Kalzium-Batterien werden in der Automobilbranche häufig als Starterbatterien eingesetzt.

Es sind normale Bleisäurebatterien mit einem Flüssigkeits-Elektrolyten aus Schwefelsäure und Wasser, wobei dem Blei jedoch Kalzium zugefügt wird, um die Wasserstoffgasbildung und somit den Wasserverbrauch zu minimieren. Zudem wird ein zusätzliches Elektrolyten hinzugefügt, um die natürliche Verdunstung des Wassers auszugleichen.

  1. Dieser Batterietyp eignet sich nur für kleine Schiffe von etwa sechs bis acht Metern Länge und auch nur als Starterbatterie, da seine Struktur die Verwendung als Service-Batterie oder Batterie für die Beleuchtung ausschließt.
  2. Die Blei-Kalzium-Batterie ist nicht völlig geschlossen.
  3. Während des Ladevorgangs kann Wasserstoffgas freigesetzt werden, das dich eine kleine Öffnung, meistens auf der Seite der Batterie, entzogen wird.

Da unter bestimmten Umständen aus der Öffnung Säure entweichen kann, ist eine Belüftung erforderlich. AGM-Batterie Ein anderer Typ der Bleisäurebatterie ist die AGM (Absorbed Glass Mat = in Glasfasermatten gebundene) – Batterie. Bei diesem Model wird das Elektrolyt (Wasser und Schwefelsäure) in einer äußerst feinen Glasfasermatte gebunden.

Wie bei jeder anderen Batterie wird auch hier durch den Ladevorgang Wasserstoffgas und Sauerstoff erzeugt, die durch die Kapillare der Glasfasermatte transportiert werden. Sobald die zwei Gase wieder verbunden sind, entsteht erneut Wasser, das wieder in der Glasfasermatte gebunden wird. Der Rekombinationsvorgang ist dann abgeschlossen.

Die Glasfasermatte dient auch als Isolierung zwischen den Platten, die auf diese Weise eng nebeneinander angeordnet werden können, so dass nur ein sehr geringer Innenwiederstand entsteht. Ein hoher Entladestrom stellt also kein Problem dar. Der Ladestrom könnte etwas geringer als bei Gel-Batterien ausfallen (etwa 30%), da die Glasfasermatte auch ein effizienter Wärmedämmstoff ist.

Die durch den Ladevorgang erzeugt Wärme wird schrittweise aus dem Gehäuse abgeleitet. Der Ladestrom muss also gewissermaßen eingeschränkt sein, weshalb der Ladevorgang etwas länger dauert. AGM-Batterien eigenen sich besonders gut für Anwendungen mit einem hohen Entladestrom, wie Bugstrahlruder oder Deckenwinden sowie für den Einsatz mit mittlerem Zyklus.

Die AGM-Batterie ist komplett geschlossen und deshalb wartungsfrei. Bei starker Überladung der AGM-Batterie, zum Beispiel aufgrund des Einsatzes eines nicht regulierten Batterieladers, entsteht eine geringe Menge an Wasserstoffgas. Das Gas entweicht durch eine spezielle Entlüftungsöffnung im Batteriegehäuse, die dazu dient, das Eindringen von Sauerstoff in die Batterie zu verhindern.

  1. Ein falscher Ladevorgang verkürzt die Lebensdauer der Batterie.
  2. Die Gel-Batterie Bei nassen Bleisäurebatterien mit einem Flüssig-Elektrolyt aus Wasser und Schwefelsäure wird das Wasser während des Ladevorgangs, und zwar meistens gegen Ende, in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.
  3. Diese Gase entweichen daraufhin durch den Verschlussdeckel, was bedeutet, dass sich das Wasser verbraucht und regelmäßig mit destilliertem (Batterie-)Wasser nachgefüllt werden muss.

Das Elektrolyt in einer Gel-Batterie ist ein Gel, welches das Wasser mit der Säure bindet. Während die Batterien aufgefüllt werden, erwärmt sich das Gel und wird flüssig. Nachdem die Batterie mit dem flüssigen Gel gefüllt wurde, kühlt dieses ab und erhärtet sich wieder.

Dieser Prozess führt zu winzigen Haarrissen in dem Gel zwischen den Platten. Während des Ladevorgangs wird auf der positiven Platte Sauerstoff und auf der negativen Platte Wasserstoff erzeugt. Die Risse im Gel bewirken eine Verbindung der Gase, so dass Wasser entsteht. Dann absorbiert das Gel das Wasser, so dass kein Wasser aus dem System entweicht und keine Gase produziert werden.

Gel-Batterien sind keine neue Technik und bereits seit den 50er-Jahren auf dem Markt. Die wichtigsten Anwendungen sind der Notstrom-Bereich, Telekommunikationssysteme, die Stromversorgung und seit den letzten 10 bis 15 Jahren Service-Batterien in maritimen Systemen.

  • Gel-Batterien gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen.
  • Die 12-Volt-Batterie kann regelmäßig eingesetzt werden und ist in Kapazitäten bis zu 200 Ah erhältlich.
  • Die zweite Ausführung ist eine 2-Volt-Traktionsbatterie, die in Kapazität bis zu 2700 Ah erhältlich ist und sich besonders für Systeme mit häufigen und starken Entladungen eignet, für die eine lange Lebensdauer erforderlich ist.

Für eine Batterie mit 12 oder 24 Volt müssen sechs bzw.12 Gel-Batterien zu Erreichung der erforderlichen Spannung seriell angeschlossen werden. Die wesentlichen Vorteile der Gel-Batterien sind u.a. ihre stark eingeschränkte Selbstentladung, die Möglichkeit einer kurzen Ladezeit und die fehlende Gasbildung unter normalen Umständen.

  • All dies sind Gründe, weshalb Gel-Batterien sich äußerst gut für Anwendungen in der Schifffahrt eigenen.
  • Außerdem eignen sie sich ideal für stark zyklische Anwendungen.
  • Die Lithium-Ionen-Batterie Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt basieren auf Lithium-Ion-Eisen-Phosphat, dessen Energiedichte dreimal höher als die einer Bleisäurebatterien ist.

Es gibt zwar Materialien mit einer noch höheren Energiedichte, diese werden im Allgemeinen jedoch als nicht so sicher erachtet. Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt sind mit die sichersten Batterien ihrer Art. Ein einzigartiges Merkmal ist ihr integriertes Bidirectional Active Cell Management (Bidirektionales Aktives Zellenmanagement), auch BAC genannt.

  1. Dieses System kontrolliert die Spannung, den Strom und die Temperatur und garantiert eine optimale Sicherheit.
  2. Lithium-Ionen-Batterien sind mit dem MasterBus kompatibel und bis zu 15% effizienter als Bleisäurebatterien.
  3. Hierdurch erhalten Sie: – K ürzere Ladezeiten – Einen geringen Einsatz des Generators zum Laden – Mehr Strom als von einer herkömmlichen Batterie mit denselben Abmessungen – Eine Bleisäurebatterie zum Beispiel hat eine Entladetiefe (DOD = depth of discharge) von 50%.

Deshalb können Sie von einer Batterie mit 400 Ah nur 200 Ah nutzen. Die Entladetiefe einer Lithium-Ionen-Batterie von Mastervolt beträgt 80%, also nahezu 60% mehr nutzbare Batteriekapazität. Bei diesem Prozentsatz liefert eine Batterie von 400 Ah 320 Ah oder 120 Ah mehr.

– Lithium-Ionen-Batterien eignen sich auch ideal zum Segeln mit Elektro- oder Hybridantrieb. Die Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt können unendlich oft parallel geschaltet werden. – Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Lithium-Ionen-Batterien weniger wiegen, weniger Platz benötigen und erstaunlich einfach zu installieren sind.

· Was Sie bei Batterien, insbesondere Gel- und AGM-Batterien, vermeiden sollten Falsche Ladespannung. Bei einer zu niedrigen Spannung kann die Batterie nicht zu 100 % geladen werden – hierdurch verhärtet sich das Sulfat auf den Platten und die Batterie verliert einen Teil ihrer Kapazität.

  1. Eine zu hohe Spannung führt dazu, dass die Batterie Gas erzeugt, das zu einem Verlust von Wasser und demzufolge zum Austrocknen führt.
  2. Übermäßige Entladung.
  3. Durch das Entladen einer Batterie über ihre Kapazität hinaus wird ihre Lebensdauer stark verkürzen.
  4. Zu starke Welligkeit der Ladespannung.
  5. Günstige altmodische Batterielader und Lichtmaschinen zeichnen sich häufig durch eine starke Spannungswelligkeit (Spannungsabweichung) der Ausgangsspannung aus.

Den Einsatz einer Lichtmaschine ohne 3-Stufigen Regler, eine sehr hohe Umgebungstemperatur oder das Laden ohne Temperaturausgleich. · Schlussfolgerungen und Empfehlungen Aufgrund des geringen Innenwiederstands eigenen sich AGM-Batterien besonders für die Stromversorgung von Winden, Ankerwinden und Bugstrahlrudern, zum Starten von Motoren und für den begrenzten Zyklischen Einsatz.

G el-Batterien sind besonders als Service-Batterien geeignet, da sie schnell wieder geladen werden können und eine lange Lebensdauer haben, auch bei zahlreichen Lade-/Entladezyklen. Lithium-Ionen-Batterien sind definitiv die beste Wahl. Sie bieten Einsparungen an Platz und Gewicht von bis zu 70 %, ihre Lebensdauer ist dreimal länger und sie können schnell wieder aufgeladen und entladen werden.

Ein Minimum von 2000 Ladezyklen ist keine Ausnahme. Festlegung der Lebensdauer 12-Volt-Gel- oder AGM-Batterie Die durchschnittliche Lebensdauer einer 12 V-Gel- oder AGM-Batterie beläuft sich auf sechs Jahre, wenn die Batterie nicht genutzt und in einem geladenen Zustand gehalten wird.

  1. Nach fünf oder sechs Jahren Float-Spannung bei einer durchschnittlichen Umgebungstemperatur von 25 °C verfügt die Batterie immer noch über 80% ihrer ursprünglichen Kapazität.
  2. Höhere Durchschnittstemperaturen verkürzen die Lebensdauer der Batterie, niedrigere können sie erhöhen.
  3. Die Anzahl an Lade- und Entladezyklen steht bei einer 12-Volt-Batterie in einem engen Zusammenhang mit Ihrer Struktur und Qualität.

Bei 12-Volt-Gel – oder AGM-Batterien von Mastervolt können etwa 300 vollständige Zyklen bis auf 20% entladen und wieder bis zur vollen Kapazität aufgeladen werden. Die meisten Hersteller gehen davon aus, dass Batterien bei einer verbleibenden Kapazität von 80% verbraucht sind.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Batterie sofort ausgetauscht werden muss. die Batterie kann zum Beispiel immer noch verwendet werden, wenn nur 50% der Batteriekapazität tatsächlich erforderlich sind. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, die Batterie nach sechs Jahren oder 300 vollständigen Zyklen auszutauschen.

Eine durchschnittliche Nutzung von sieben Jahren ist für Gel- und AGM-Batterien absolut normal.2-Volt-traktions-Gel-Batterien Die Lebensdauer von 2-Volt-Traktions-Gel-Zellen beläuft sich auf etwa 10 – 15 Jahre und die maximale Anzahl an vollständigen Zyklen auf 900 bis 1000.

  • Bei einer Entladung auf 50 oder 75% der Kapazität beträgt die Anzahl an Zyklen 2000 bzw.4000.
  • Deshalb eignen sich diese Batterien besonders gut für größere Systeme, bei denen eine intensive Nutzung und eine sehr lange Lebensdauer erforderlich sind.
  • Lithium-Ionen-Batterien Lithium-Ionen-Batterien haben eine Lebensdauer von mehr als ca.2000 Zyklen.

Das ist dreimal so lang wie bei Bleisäurebatterien. Dies kann man auf die große Anzahl an Funktionen zurückrufen, wie dem Zellenmanagement, der äußerst geringen Selbstentladung, dem fehlenden „Memory-Effekt » (Effekt der trägen Batterie) und einer Entladetiefe von 80%.

AGM Gel 2-Volt-Traktion-Gel Lithium Ionen Herkömmliche offene Semi-Traktion Batterie Herkömmliche offene Traktion Batterie
Wartungsfrei ++++ ++++ ++++ ++++
Gasbildung während des Ladevorgangs +++ +++ +++ +++++ +
Selbstentladung bei Inaktivität +++ ++++ ++++ +++
Lebensdauer bei vollständiger Entladung ++ +++ ++++ +++++ + +++
Lebensdauer bei begrenzter Entladung +++ ++++ ++++ +++++ ++ +++
Hoher Ladestrom-Widerstand ++ +++ ++++ ++++ ++ ++
Geeignet für Erstellung einer Batteriebank mit hoher Kapazität ++ +++ ++++ ++++ + +++
Starten von Motoren ++++ +++ ++ ++++ ++
Stoßfestigkeit ++++ ++++ ++++ ++++ + +
Anzahl der Lade-/Entladezyklen ++ +++ ++++ +++++ + +++
Temperaturbeständigkeit ++ ++++ ++++ ++++ + ++
Installation/Neigungswinkel ++++ ++++ ++++ ++++
Kapitalrendite bei begrenzter Nutzung +++ +++ ++++ +++ + ++
Kapitalrendite bei intensiver Nutzung ++ +++ ++++ +++++ + +
Geeignet zum Segeln mit Elektroantrieb ++ +++ ++++ +++++ + ++

simplify your energy

Wie viel Volt hat eine LiFePO4 Zelle?

Hintergrundinfos zu Lithium-Ionen-Akkus (Eisenphosphat) Eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LiFePO4 oder LFP) ist der sicherste der regulären Lithium-Eisen-Batterietypen. Man nennt sie auch Lithium -Ionen-Akkus.

Die Nennspannung einer LiFePo4 Zelle beträgt 3,2 V (Blei-Säure: 2 V pro Zelle). Eine 12,8 V LiFePo4-Batterie besteht daher aus 4 in Reihe geschalteten Zellen und eine 25,6 V Batterie besteht aus 8 in Reihe geschalteten Zellen.

Welche ladekennlinie für LiFePO4?

Empfohlene Ladeparameter Supervolt LiFePO4 – Nun schauen wir, ob diese Werte zu unseren Batterien passen. Die empfohlenen Werte für unsere Batterien sind folgende:

  • Kennlinie CCCV/IU
  • Empfohlene Ladespannung 14.2 V – 14.6 V
  • Maximale Ladespannung: 15,2V
  • Erhaltungsspannung 13,5V – 13,8V
  • Maximaler Ladestrom: 100A

Wie lade ich LiFePO4?

So laden Sie LiFePO4-Batterien auf? Laden von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) Wie lade ich einen auf? Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir von unseren Kunden bekommen. Die Antwort ist einfach: Verwenden Sie natürlich ein LiFePO4-Ladegerät. Stellen Sie beim Laden von LiFePO4-Akkus sicher, dass Sie kein Ladegerät für andere Lithium-Ionen-Chemikalien verwenden, die normalerweise mit einer höheren Spannung als der von LiFePO4 erforderlichen ausgelegt sind. Wir werden oft gefragt, ob ein Blei-Säure-Batterieladegerät zum Laden von Lithium-Eisen-Phosphat verwendet werden kann. Die kurze Antwort lautet ja, solange die Spannungseinstellungen innerhalb der akzeptablen Parameter von liegen. Die empfohlene Ladespannung für unseren LiFePO4-Akku beträgt 14,3 V-14,6 V. Ladegerät-Inspektion Bevor Sie ein verwenden, überprüfen Sie, ob die Kabel Ihres Ladegeräts isoliert und bruchfrei sind. Die Anschlussstecker des Ladegeräts sollten sauber sein und richtig mit den Batteriepolen zusammenpassen, um eine gute Verbindung und optimale Leitfähigkeit zu gewährleisten. Laderichtlinien Wenn LiFePO4-Akkus nicht vollständig entladen sind, müssen sie nicht nach jedem Gebrauch aufgeladen werden. werden nicht beschädigt, wenn sie in einem teilweisen Ladezustand (PSOC) belassen werden. Sie können Ihre LiFePO4-Akkus nach jedem Gebrauch aufladen oder wenn sie bis zu 80% DOD (20% SOC) entladen sind. Wenn das Batteriemanagementsystem (BMS) die Batterie aufgrund einer niedrigen Spannung (Spannung <10,6 V) trennt, entfernen Sie die Last und laden Sie sie sofort mit einem -Batterieladegerät auf. Ladetemperatur LiFePO4-Akkus können sicher zwischen 0 °C und 55 °C geladen werden. LiFePO4-Akkus benötigen beim Laden bei heißen oder kalten Temperaturen keine Temperaturkompensation für die Spannung. Alle -Akkus werden mit einem internen BMS geliefert, das den Akku vor niedrigen und hohen Temperaturen schützt. Wenn sich das BMS aufgrund einer niedrigen Temperatur trennt, muss sich die Batterie erwärmen, damit sich das BMS wieder anschließen und den Ladestrom aufnehmen kann. Wenn sich das BMS wegen hoher Temperatur trennt, muss die Batterie abkühlen, bevor das BMS das Laden der Batterie akzeptiert. So laden Sie LiFePO4-Akkus mit einem Blei-Säure-Ladegerät Die meisten Blei-Säure-Akkuladegeräte können mit verwendet werden, solange sie den entsprechenden Spannungsrichtlinien entsprechen.(Die empfohlene Ladespannung für unseren LiFePO4-Akku beträgt 14,3V-14,6V). AGM- und Gel-Algorithmen fallen normalerweise unter die LiFePO4-Spannungsanforderungen. Die Spannung für Ladealgorithmen überfluteter Batterien ist oft höher als die Ladeanforderungen für LiFePO4, was dazu führt, dass das BMS getrennt wird. In diesem Fall empfiehlt es sich im Allgemeinen, Ihr Ladegerät durch eines mit einem zu ersetzen. Da das BMS die Batterie schützt, wird die Batterie durch die Verwendung von Blei-Säure-Ladegeräten normalerweise nicht beschädigt. Beachten Sie, dass ein Blei-Säure-Batterieladegerät das BMS möglicherweise nicht wieder anschließen kann, wenn das BMS aufgrund einer niedrigen Spannung getrennt wird, selbst wenn das Ladegerät die akzeptablen Ladeparameter zum Laden von aufweist. Dies liegt daran, dass die Lithiumbatterie beim Trennen des BMS keine Spannung hat, da sie auf einem Voltmeter 0 V anzeigt, während Blei-Säure-Ladegeräte die Batterie zum Starten des Ladevorgangs eine Spannung auslesen müssen. Wenn die Batterie 0 V anzeigt, kann das Blei-Säure-Batterieladegerät nicht erkennen, dass eine Batterie angeschlossen ist und der Ladevorgang beginnen soll. Dies gilt auch für einige minderwertige Lithium-Ladegeräte. Es wird immer empfohlen, in ein hochwertiges zu investieren, um eine hohe Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten. Bei Fragen können Sie sich gerne an Creabest wenden. Laden von LiFePO4 mit Lichtmaschine und DC-zu-DC-Ladegeräten Abhängig von der Qualität der Lichtmaschine kann es gut funktionieren, ohne Modifikationen aufzuladen. Allerdings können minderwertige Lichtmaschinen mit schlechter Spannungsregelung dazu führen, dass das BMS die LiFePO4-Batterien trennt. Wenn das BMS die Batterien abtrennt, kann die Lichtmaschine beschädigt werden. Um Ihre LiFePO4-Batterie und Lichtmaschine zu schützen, verwenden Sie bitte unbedingt eine kompatible hochwertige Lichtmaschine oder installieren Sie einen Spannungsregler. Sie können auch ein DC-zu-DC-Ladegerät verwenden, um Ihre Batterien einschließlich Hausbanken sicher und effektiv aufzuladen. Die Installation eines DC-DC-Ladegeräts ist die empfohlene Option, wenn es darum geht, mit einer Lichtmaschine aufzuladen. Tankanzeige für Lithium-Batterien Wenn Sie eine spannungsbasierte Tankanzeige verwenden, die für Blei-Säure-Batterien entwickelt wurde, misst sie den Ladezustand (SOC) von nicht genau. Bitte ersetzen Sie Ihre Tankanzeige durch eine, die Strom statt Spannung misst, um den Ladezustand von Lithium-Eisenphosphat-Batterien genau zu messen. Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an den technischen Support von, : So laden Sie LiFePO4-Batterien auf?

Wann schaltet das BMS ab?

BMS schaltet ab wegen Unterspannung z.B.44V.

Kann man LiFePO4 überladen?

#1

Immer wieder kommt bei Ladegeräten oder Ladeboostern die Frage auf, ob LiFePO4-Batterien eine extra Erhaltensladespannung brauchen, bzw. es wird meistens sogar stillschweigend davon ausgegangen, dass dem so sei. Das stimmt aber nicht, denn bei LiFePO4-Akkus kann die Ladesschlussspannung auch dauerhaft an der Batterie anliegen, ohne dass diese hierdurch geschädigt wird.

  1. Der Grund ist simpel: LiFePO4-Akkus sind völlig anders (und zwar sowas von völlig anders.) aufgebaut als Bleiakkus, so dass für sie auch komplett andere Betriebsvorschriften gelten.
  2. So gibt es bei LiFePO4-Akkus z.B.
  3. Keine Sulfatierung wie bei Bleiakkus, die entsprechend auch nicht durch eine kurzzeitig erhöhte Ladespannung abgebaut werden müsste.

Auch gibt es bei LiFePO4-Akkus weder Gitterkorrosion, noch die bekannte Gasungsschwelle wie bei Bleiakkus, so dass man zu deren Vermeidung die Erhaltensladespannung auch nicht abzusenken braucht. Jetzt gibt es aber Stimmen, die sagen, es könne aber doch für den Akku nicht gut sein, wenn er dauerhaft im Bereich der Ladeschlussspannung gehalten wird, weil doch dessen empfohlene « Lagerspannung » von 3,2V/Zelle eine deutlich niedrigere ist, als die 3,6V/Zelle Ladeschlussspannung.

Ja, das stimmt natürlich, nur sollte man sich überlegen, was genau man mit dem Akku vor hat: Will man ihn wirklich « lagern », also ohne Benutzung aufbewahren ? Nur in diesem Fall bringt es tatsächlich einen Gewinn an Lebensdauer, wenn man die Zellenspannung auf 3,2V bringt und den Akku dann kühl und trocken einlagert.

Er erreicht dann in der Tat eine maximale Lagerfähigkeit. Im normalen Betrieb liegen aber völlig andere Verhältnisse vor! Hier müssen die Akkus in der Lage sein, auf Knopfdruck möglichst die volle Kapazität abgeben zu können. Das funktioniert natürlich nur, wenn sie zuvor auch voll aufgeladen werden.

  • Würde man hier 3,2V Lagerspannung anwenden, wären die Zellen aber höchstens zur Hälfte gefüllt.
  • Dafür wird man sich kaum einen großen und teuren LiFePO4-Akku gekauft haben und diesen Klotz die ganze Zeit mit sich schleppen.
  • Man muss sich auch überlegen, dass der Akku bei einer Absenkung der Ladeerhaltensspannung deutlich unterhalb der Ladeschlussspannung danach immer ein Stück weit entladen würde, bevor das Ladegerät wieder Ladestrom nachliefert: Die Ladeschlussspannung bei vierzelligen LiFePO4-Batterien beträgt 14,6V.

Die verbreitet von Ladegeräten benutzte Erhaltensladespannung liegt aber bei 13,8V. Das sind immerhin 0,8V Spannungsunterschied und um diese 0,8V würde die vierzellige Batterie nach Umschaltung auf Erhaltensladung erst entladen werden müssen, bevor das Ladegerät bei Versorgung mit « Landstrom » die Versorgung der Verbraucher wieder übernimmt.

Hier würde also eine völlig unnötige Zyklisierung der Batterie erfolgen, die Lebensdauer kostet! Zudem würde sich wie erwähnt die verbleibende Restkapazität vermindern. Daher mein Tipp: Laden Sie Ihre « LiFePOs » also ruhig randvoll auf und halten Sie die Ladeschlussspannung dauerhaft aufrecht, wenn Sie zugleich das Bordnetz über das Ladegerät versorgen möchten.

Das schadet den LiFePO4-Akkus nicht! Wenn sie voll aufgeladen sind, nehmen sie von sich aus keinen weiteren Ladestrom mehr auf. Eine « Überladung » kann bei Ladung mit Konstantspannung (IU-Kennlinie) also gar nicht stattfinden und Ihre LiFePOs stehen Ihnen stets mit voller Leistung zur Verfügung. Übrigens entladen sich LiFePO4-Zellen deutlich langsamer von selbst als Bleiakkus das tun. Die Ladung bleibt meistens über mehrere Jahre erhalten. Zwar sinkt der Ladezustand bei voll geladener Batterie relativ schnell auf 80% ab, ab diesem Punkt sinkt er aber nur noch langsam weiter ab. Hohe Temperaturen beschleunigen die Selbstentladung, niedrige verlangsamen sie. Grüße, Tom

#2

guten abend, tom sie es mir bitte nach, wenn ich in teilen eine abweichende meinung vertrete. wenn man sich den ladevorgang einer lifepo4 ansieht, dann stellt man fest, daß spätestens 2 oder 3 stunden nach dem laden der einzelzelle mit 3,65V oder 3,6V sich die zelle auf 3,4x V eingependelt hat,

  1. Eine erhaltungsladung in höhe der ladeschlußspannung wäre letzlich streß für die batterie.
  2. Wer seine batterie liebt und eine lange ehe mit seiner batterie anstrebt, sollte diese also mit maximal 3,5V oder 3,45V laden.
  3. Der Verlust an Kapazität ist marginal und die batterie wird es danken.
  4. Das macht individuelle netzteile erforderlich, da häufig die standardnetzteile an die grenzen gehen.

viel wichtiger für die kapazität, die die batterie liefert, ist ein aktives balancing, je älter und je mehr sich die restkapazitäten der einzelzellen im paket spreizen, desto wichtiger wird das aktive balancing. diese dinger zeigen ihr wirken heute über BT apps oder auch am PC.

#3

Hallo Norbert, im Prinzip beschreibst Du das mit der Lebensdauer und den Spannungen völlig richtig. Für ausgesprochen lang anhaltende Dauerladungen wie z.B. bei manchen Solaranlagen war mein Hinweis auch nicht gedacht. Das habe ich vielleicht nicht deutlich genug herausgestellt.

Mir geht es um den normalen Betrieb von LiFePO4-Batterien z.B. in Wohnmobilen, wo Ladeprogramme und Ladeschlussspannungen von Ladeboostern und Ladegeräten sinnvoll gewählt werden müssen und dann oft die Rede davon ist, dass man aus Gründen der Batterielebensdauer unbedingt eine Erhaltensladung mit stark verminderter Erhaltensladespannung und komplizierte Ladeprogramme benötigen würde.

Hier wird ja nicht bis zum St. Nimmerleins-Tag geladen, sondern zumeist höchstens mal für ein paar Tage am Stück, oft sogar nur für einige Stunden. Für diese kurzen Ladezeiten bringt es aber praktisch keinen Gewinn an Lebensdauer, wenn man die Ladespannung reduziert. Ich bin aber ohnehin der Meinung, dass dem Verschleiß von Lithium-Akkus bei hohen oder niedrigen Spannungen meist mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, als die Sache selbst eigentlich wert ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es bestimmte Lagerspannungen für Lithium-Akkus gibt, bei der sie sich besonders wohl fühlen und nun scheint eine große Zahl von Anwendern zu glauben, dass sie sich bei anderen Spannungen entschieden « unwohler » fühlen und dann schnell kaputt gingen.

Schaut man aber nach den Verschleißgründen von Lithium-Akkus in der Praxis, findet man bei den Frühausfällen hauptsächlich Falschbehandlung (Stauchungen, Krafteinwirkung auf die Zellenpole, Kurzschluss, Temperaturen zu hoch oder zu niedrig, völlig falsche Betriebsparameter), Überlastung (zu hohe Lade- und Entladeströme) und allgemeine Überschreitung der zulässigen Betriebsdaten.

Ich beziehe mich an dieser Stelle allerdings auf Li-Ion- und LiPo-Akkus, weil die LiFePO4-Zellen ja erst seit kurzer Zeit ausreichende Verbreitung gefunden haben und mir persönlich auch noch überhaupt keine(!) LiFePO4-Ausfälle bekannt geworden sind (außer wenn DHL mal wieder eine Lieferung hingeschmissen hat und sie dadurch stark verbeult wurden, aber selbst dann funktionieren sie in der Praxis noch verblüffend problemlos).

Bei den etablierten Lithium-Systemen findet man jedoch weit überwiegend die völlig natürliche « kalendarische Lebensdauer » als Ursache für den Leistungs- und Kapazitätsabfall bei den Gerätebatterien (damit sind die Batterien gemeint, die fest eingebaut sind) und Überlastung und mangelhaftes Cellbalancing bei den im Modellbau verwendeten LiPo-Zellen.

Langanhaltende Versorgung am oberen Bereich der zulässigen Zellenspannung gehört aber zumindest meiner Erfahrung nach eher nicht zu den verbreiteten Ausfallgründen von Lithium-Akkus. Allerdings war auch schon zu « Bleiakku-Zeiten » ein verbreiteter Hang zu besonders strengen akademischen Betrachtungen der Ladespannung zu beobachten. Grüße, Tom

Wie lange hält eine 100ah LiFePO4?

12V 100Ah LiFePo4 Lithium Batterie Smart BMS mit Selbstheizung Funktion 4000 Zyklen 【Lange Lebensdauer】 Fortgeschrittene Batteriezellen gewährleisten mehr als 4000 Zyklen und 10Jahre Lebensdauer. Die lange Lebensdauer ist ein wesentlicher Vorteil und gewährleistet, dass Sie jahrelang eine zuverlässige Stromversorgung haben. 【Haltbarkeit】 Äußerst robust und widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen, so dass er unter verschiedenen Bedingungen und in unterschiedlichen Umgebungen wie in Wohnmobil, Waohnwagen, Boote, Marine, Garten eingesetzt werden kann.

  1. Ultra-Sicher】 Das Batteriemanagementsystem (BMS) bietet umfassenden Schutz für die Batterie und verwaltet den Lade- / Entladevorgang.
  2. Ommunikationsanschluss 】 Die RJ45 Kommunikationsanschluss ermöglicht die Datenübertragung mit Bluetooth Modul oder Monitor.
  3. Selbstheizung-Funktion】 Der LiFePo4 Solar Akku Heizung hat eine Selbsterwärmungsfunktion, die beginnt automatisch zu arbeiten, sobald die Temperatur des Akkus unter 5 °C fällt, und hält Ihren Akku in kalten Umgebungen mühelos aufgeladen.

【 Garantie 】 UL1973,FCC,CE,UN38.3 geprüft,5 Jahre Herstellergarantie,24 Stunden persönlicher Kundendienst, und lebenslange technische Unterstützung. Die Renogy 12V 100Ah Smart Lithium LiFePo4 Batterie mit Seblstheizung ermöglicht das mühelose Uafladen Ihrer Batterien in kalten Umgebungen.

LiFePO4 Lithium Batterie 12V 100Ah Smart BMS mit Selbstheizung-Funktion1 x

Welches ladeprogramm für LiFePO4?

LiFePO4-Ladeprogramme – Das Ladeprogramm wurde speziell auf die Bedürfnisse von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4, auch LFP, LEP genannt), mit einer Nennspannung von 12.8 Volt, abgestimmt. Für andere Bauarten, wie beispielsweise Bleisäure-Batterien ist dieses Gerät nicht geeignet.

Was bedeutet die 4 bei LiFePO4?

Die positive Elektrode besteht aus Lithium-Eisenphosphat (LiFePO 4 ) anstelle von herkömmlichem Lithium-Cobalt(III)-oxid (LiCoO 2 ).

Was ist die Float Spannung?

Kundenspezifische Einstellungen sind in diesem Abschnitt deaktiviert „EXPERT MODUS DISABLED », da unsere Ingenieure festgestellt haben, dass diese vorgegebenen Einstellungen die Lebensdauer von Blei-Säure-Batterie am besten verlängern. Abhängig vom gewählten Batterietyp ändern sich diese Werte für verschiedene Bleisäurechemien (flüssig oder GEL/AGM).

Die Ausgleichsspannung ist spezifisch für überflutete Batterien. Überflutete Batterien erfordern eine regelmäßige Ausgleichsladung, um die Sulfatierung zu entfernen, die sich auf den inneren Platten der Batterie ansammelt. Dies ist eine natürliche Folge des sich wiederholenden Batteriewechsels. Nicht flüssige Blei-Säure-Batterien erfordern keinen Ausgleich, erfordern jedoch eine regelmäßige Ladespannung.

Die Starkladung (Boost) ist eine Ziel-Ladespannung für eine Bleibatterie, auf die Ihr Laderegler bei anfänglicher Eingangsleistung oder wenn eine Batterie einen niedrigen SOC erreicht hat, regelt. Dies geschieht zu Beginn eines jeden Tages (wenn die Panels zum ersten Mal Sonne erhalten) und beim ersten Einschalten des Reglers (wenn er zum ersten Mal an eine Batterie angeschlossen oder wieder angeschlossen wird).

  1. Ausgleichsladung (Float) ist eine Zielspannung, die auftritt, wenn die Batterie einen ausreichenden Ladezustand (SOC) erreicht hat.
  2. Der Temperaturkompensationswert wird in Verbindung mit dem Temperatursensorfühler Ihres Ladereglers verwendet.
  3. Die Batteriespannungen ändern sich, wenn die Umgebungsbedingungen heiß oder kalt sind.

Die Batteriespannung nimmt bei höherer Temperatur ab, da die Temperatur einen großen Einfluss auf den Innenwiderstand der Batterie hat. Um schwankende Umgebungstemperaturen auszugleichen, wird ein Wert von 24 Millivolt/Kelvin verwendet. Dies ist ein verallgemeinerter Temperaturkompensationswert, aber wenn Sie unter extremen Wetterbedingungen leben, wenden Sie sich an unsere technische Abteilung, um geeignetere Empfehlungen zu erhalten, die am besten zu Ihrer Umgebung passen.

Wie viele Ladezyklen LiFePO4?

Hohe Entladeströme – Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) von Super B wurden speziell für hohe Entladeströme entwickelt. Sie können schwere Motoren ganz einfach starten oder mehrere elektrische Geräte gleichzeitig auf Ihrer Yacht oder Ihrem Wohnmobil verwenden.

Wie lange hält eine LiFePO4 Batterie?

9 Vorteile von LiFePO4 Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Gesamtlebensdauer von 2000 bis 5000 Zyklen für einen LiFePO4-Akku angemessen ist. Dies sind theoretische Ergebnisse. Aktuelle und zuverlässige Messungen zeigen, dass eine LiFePO4-Akku nach 2000 Zyklen immer noch mehr als 75 % der Kapazität besitzt.

Kann man eine Lithium Batterie überladen?

Lange Lebensdauer: Lithium-Ionen Akku richtig laden – das ist zu beachten! – An erster Stelle steht der sachgemäße Ladevorgang, der mit dem Gebrauch des richtigen Ladegeräts beginnt. Es existieren auf dem Markt verschiedene Geräte, um den Lithium-Ionen-Akku zu laden, die dem eigenen Ladegerät teilweise zum Verwechseln ähnlich sind.

Nutzen Sie nur Ladegeräte, von denen Sie sicher sind, dass diese zu Ihrem Li-Ionen-Akku passen. Tipp : Meistens finden Sie auf der Website der Händler Akkupacks, die sowohl den Akkumulatoren als auch ein dazu passendes Ladegerät umfassen. Solche Komplettsets sind vom Gehäuse und der Funktionalität her optimal, um den Lithium-Ionen-Akku zu laden.

So kaufen Sie mit dem passenden Akku zusammen direkt das passende Ladegerät. Mit dem passenden Li-Ionen Akku Ladegerät als dem wichtigsten Equipment zum Laden Ihres Lithium-Akkus sollten Sie bis maximal 80 % laden. In Fachkreisen wird sogar das Laden bis 70 % empfohlen.

  1. Falls Sie diesen Wert überschreiten, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass der Akku sofort zu Schaden kommt.
  2. Die Überschreitung der 70-80 % Ladezustand wirkt sich lediglich negativ auf die zu erwartende Lebensdauer des Lithium-Akkus aus.
  3. Sie dürfen sich merken: Je stärker und häufiger Sie die Kapazität von Akkus nach unten oder oben hin auslasten, indem Sie weit entladen oder aufladen, umso intensiver wirkt die Belastung auf die Elektroden des Akkus.

Das Beste, was Sie machen können, wenn Sie den Li Ion Akku laden, ist, das Ladegerät zwischen 70 und 80 % des Ladezustands auszuschalten oder die Lithium-Akkus zu entnehmen. So fördern Sie eine möglichst lange Lebensdauer der Lithium-Batterie, denn für die möglichen bis zu 1.000 Ladezyklen Lebensdauer sollten die Elektroden maximal geschont werden.

  1. Merke: Lithium-Ionen Akku vor erstem Gebrauch laden? Ja, aber auch hier gilt: Es ist nicht notwendig, den Akku vollständig aufzuladen, da bei dieser Akku-Art kein Memory-Effekt besteht.
  2. Das bedeutet, dass ein unvollständig aufgeladener Akku nicht mit einer geringeren Akkukapazität einhergeht.
  3. Ein anderes Thema, das im Zusammenhang mit der Ladezeit von Lithium-Ionen-Akkus häufig genannt wird, ist die Überladung: Bei anderen und vor allem älteren Akkus, wie z.B.

dem Nickel-Cadmium-Akku (kurz: NiCd-Akku) kam es dazu, dass wenn Sie den Akku nach dem Erreichen der vollen Kapazität weiterhin im Ladegerät gelassen haben, eine Überladung eintreten konnte. Im Falle einer Überladung kam der Akku zu Schaden und es bestand Brandgefahr.

Wie lange lädt eine 24V Batterie?

Häufig gestellte Fragen zu Batterieladern – Wie groß muss ein Batterielader bei einer Batteriekapazität von 200 Ah und einer Startbatterie von 100 Ah sein? Bei der Kalkulation des Batterieladers wird die Kapazität der Startbatterie normalerweise nicht berücksichtigt, da diese nur zum Starten des Motors eingesetzt und deshalb gewöhnlich nur teilweise, wenn überhaupt, entladen wird.

Wenn Sie unterwegs sind, lädt die Lichtmaschine des Fahrzeugs die Startbatterie wieder auf, und wenn sie ans Netz angeschlossen ist, wird sie über den zweiten bzw. den Slave-Ausgang des Batterieladers geladen. Als Regel gilt, dass eine Ladekapazität von 25 % der Batteriekapazität ausreicht, um die Batterie schnell und sicher zu laden und gleichzeitig das Bord-System zu betreiben.

Bei einer Batterie von 200 Ah wäre zum Beispiel ein Batterielader von 50 Ampere angemessen. Sind 10% der Batteriekapazität als Ladekapazität ausreichend? Bestimmt nicht, denn die 10%-Regel stammt aus einer Zeit, in der die Batterielader noch keine Strom- und Spannungsregulierung hatten und die Batterien durch einen zu hohen Strom überlastet werden konnten.

  • Unsere Batterielader haben eine perfekte Strom-/Spannungsregulierung und sind zudem mit einem Temperatursensor ausgestattet, durch den die Spannung entsprechend der Temperatur der Batterie reguliert wird.
  • Wir empfehlen eine Ladekapazität, die 25% der Batteriekapazität entspricht.
  • Bei Gel-Batterien ist es sogar möglich, 50% der Batteriekapazität zu nutzen.

Kann der Batterielader im Winter angeschlossen bleiben? Ja, der Batterielader kann den ganzen Winter über problemlos angeschlossen bleiben. Dies ist sogar besser für die Batterien, da sie dann in einem optimalen Zustand gehalten werden und zum Wiederaufladen nicht mit nach Hause genommen werden müssen.

Die dreistufige Lademethode (für die meisten Batterielader) sorgt alle zwölf Tage für einen Absorptionszyklus, so dass die Batterien aktiv bleiben. Kann man bei begrenztem Netzstrom trotzdem einen recht großen Batterielader verwenden? Ja. Unsere Batterielader und Combis sind mit der neuesten Elektronik ausgestattet, durch die ihr Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Batterieladern um etwa 40% reduziert wird.

Die Stromaufnahme von 12-Volt-Batterieladern wird bei 230-Volt-Modellen im Folgenden zusammengefasst. Das spezifizierte Stromniveau bezieht sich auf den Betrieb bei maximaler Kapazität. Bei 120-Volt-Ausführungen wird der Wert verdoppelt. Jeder Batterielader mit einem Ladestrom von mehr als 15 Ampere (12 Volt) kann mit einem Fernbedienungspanel ausgestattet werden.

  1. Dies ermöglicht die Reduzierung des Ausgangsstroms, so dass der Batterielader noch weniger Netzstrom zieht und die Netzstromsicherung nicht ausgelöst wird.
  2. Ann man den Batterielader im Motorraum installieren? Ja.
  3. Unsere Batterielader können einfach im Motorraum installiert werden, da höhere Temperaturen keine negativen Auswirkungen auf den Stromausgang haben.

Falls die Umgebungstemperatur zu hoch ist, wird der Ausgangsstrom automatisch reduziert, so dass der Batterielader nicht beschädigt wird. Kann man Batterien separat laden? Die meisten unserer Batterielader verfügen über einen zusätzlichen Ausgang für die Startbatterie und versorgen diese mit einer echten 3-Stufen-Niedrigstromladung.

  1. Eine Reihe von Modellen ist sogar mit drei Ausgängen ausgestattet, so dass drei Batteriebänke unabhängig voneinander geladen werden können.
  2. Es ist natürlich auch möglich, mehrere Batteriebänke über eine Batterie-Trenndiode zu laden, auch bekannt als Diodensplitter.
  3. Der in der Batterie-Trenndiode entstehende Spannungsverlust wird durch die Einstellung des Batterieladers (Jumper- oder Dip-Schalter-Einstellungen) oder den Anschluss von Plus- und Minus-Spannungs-Messkabeln ausgeglichen.

Kann der Batterielader an dieselbe Batterie-Trenndiode angeschlossen werden wie die Lichtmaschine? Dies ist zwar möglich, besser und praktischer ist jedoch die Installation von zwei separaten Batterie-Trenndioden. Wenn dies problematisch sein sollte, kann die Batterie-Trenndiode für beide verwendet werden.

  1. Achten Sie in einem solchen Fall jedoch darauf, dass die Batterie-Trenndiode leistungsstark genug ist, um den Batterielader und den Wechselstrom gleichzeitig abzuwickeln.
  2. Wie stark müssen die Kabel zwischen dem Batterielader und der Batterie sein? Legen Sie bei der Berechnung der erforderlichen Stärke dieser Kabel einen Durchmesser von 1 mm2 für jeweils 3 Ampere zugrunde.

Ein Batterielader von 50 Ampere zum Beispiel benötigt demzufolge ein Kabel von 50:3, also 16,6 mm2: In diesem Fall sollte die nächste Standardgröße, also 16 mm2, gewählt werden. Diese Regel gilt, wenn der Abstand zwischen dem Batterielader und dem Wechselrichter höchstens drei Meter beträgt.

  • Bei größeren Abständen benötigen Sie entweder ein stärkeres Kabel oder müssen ein Spannungs-Messkabel anschließen.
  • Was ist die maximal zulässige Distanz zwischen Batterielader und Batterien? Im Allgemeinen sind drei Meter die maximale Länge bei der zuvor beschriebenen Rechenmethode.
  • Es ist auch eine Kabellänge von sechs Metern möglich, doch dann müssen stärkere Kabel verwendet werden.

In dem oben genannten Beispiel sind Kabel mit einem Durchmesser von 25 mm2 am besten, wenn der Abstand zwischen dem Batterielader nund den Batterien bis zu 10 m beträgt. Wie lange dauert es, bis die Batterien wieder vollständig geladen sind? Die Ladezeit einer Batterie hängt direkt vom Verhältnis der Batterie zur Ladekapazität ab.

  • Weitere wichtige Faktoren, die sich auf die Dauer einer vollständigen Wiederaufladung einer leeren Batterie auswirken, sind der Batterietyp und der Stromverbrauch der potentiellen Endgeräte.
  • Als Faustregel gilt: Teilen Sie die Batteriekapazität durch die maximale Ladekapazität und addieren Sie vier Stunden hinzu.

Diese vier Stunden sind die sogenannte Nachladezeit, in der die Batterie festlegt, wie viel Strom notwendig ist, damit sie wieder vollständig geladen ist. Bei dieser Regel wird natürlich nicht der Stromverbrauch anderer angeschlossener Geräte berücksichtigt.

Wenn Lasten, wie zum Beispiel ein Kühlschrank oder die Beleuchtung, angeschlossen sind, muss deren Stromverbrauch von der verfügbaren Ladekapazität abgezogen werden. Beispiel: Nehmen Sie eine leere Batterie von 200 Ah, einen Batterielader von 50 Ampere und eine angeschlossene Last, die 10 Ampere verbraucht.

Die Ladezeit würde sich in diesem Fall auf etwa 200/(50-10) = 5 Std. belaufen bzw. auf 9 Std. einschließlich der vier Stunden Nachladezeit, Wenn die Batterien nur zur Hälfte geladen werden, würde die Wiederaufladezeit 100/(50-10) = 2,5 + 4 Std., also 6,5 Std.

  • Insgesamt betragen.
  • Bei Gel- oder AGM-Batterien ist die Nachladezeit etwa zwei Stunden kürzer.
  • Deshalb ist der Wiederaufladevorgang bei diesen Batterien schneller als bei herkömmlichen Batterien.
  • Was bedeutet Spannungsmessung? Unabhängig von seinem Durchmesser weist jedes Kabel einen gewissen Widerstand auf, durch den eine bestimmte Menge an Spannung zwischen dem Batterielader und den Batterien verloren geht.

Dieser Spannungsverlust hängt von dem Kabeldurchmesser und dem Batterieladerstrom ab. Ein Batterielader misst die Spannung gewöhnlich an den Ausgangsklemmen. Diese Ausgangsspannung abzüglich des Spannungsverlustes während der Leitung wird Batteriespannung genannt und ist ganz offensichtlich niedriger als die an den Ausgangsklemmen gemessene Ausgangsspannung.

  1. Ein übermäßiger Spannungsverlust in den Kabeln kann dazu führen, dass der Batterielader zu schnell in die Nachladephase gelangt, wodurch sich die Ladezeit verlängert.
  2. Um den Spannungsverlust während der Leitung auszugleichen, müssen zwischen dem Batterielader und den Batterien Messkabel angeschlossen werden.

Diese dünnen Drähte gewährleisten, dass der Batterielader die Spannung direkt am Plus- und Minuspol der Batterie und nicht an den Ausgangsklemmen des Batterieladers misst. Der Spannungsverlust während der Leitung wird dann ausgeglichen und die Batterien werden schnell und effizient geladen.

  • Auch der Spannungsabfall bei einer herkömmlichen Batterie-Trenndiode kann zum Beispiel auf diese Weise einfach ausgeglichen werden.
  • Was versteht man unter der Dreistufen-Ladetechnik? Unsere Dreistufen-Ladetechnik ist der schnellste und sicherste Weg, um Gel-, AGM und offene Nasszellenbatterien zu laden.

Die Ladekennlinie besteht aus den folgenden Phasen: Phase 1: BULK- oder Hauptladephase In der Hauptladephase liefert der Batterielader den maximalen Strom und die Batteriespannung steigt. Die Dauer dieser Phase hängt von der Batteriekapazität, der Kapazität des Batterieladers und von jeglichen Endgeräten ab, die während des Ladevorgangs an die Batterie angeschlossen sind.

Je größer die Batterie, desto länger dauert dieser Vorgang, je größer der Batterielader, desto kürzer dauert er. Wenn ein Endgerät, wie ein Kühlschrank, angeschlossen ist, muss dieser auch von dem Batterielader betrieben werden, wodurch der Ladestrom für die Batterien verringert und die für den Ladevorgang erforderliche Zeit erhöht wird.

Phase 2: Absorptions- oder Nachladephase Die Nachladephase beginnt, sobald die Batterie ihre maximale Spannung erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt ist die Batterie etwa zu 80% geladen, und die Ladespannung nimmt langsam wieder ab. Bei 20°C beträgt die maximale Spannung 14,4 Volt für eine 12-Volt-Batterie und das Doppelte für eine 24-Volt-Batterie.

Die Nachladephase dauert durchschnittlich drei oder vier Stunden, je nach Batterietyp und dem Umfang, in dem die Batterie zu Beginn geladen wurde. Während dieser Phase wird die Batterie zu 100% geladen. Phase 3: Float- oder Erhaltungsphase Sobald die Batterie am Ende der Nachladephase vollständig geladen ist, schaltet der Batterielader um in die Wartungsphase.

Die Batterie befindet sich unter Wartungsspannung, bleibt also weiterhin vollständig geladen und befindet sich in einem optimalen Zustand, wobei bestehende Endgeräte ebenfalls betrieben werden. Der Batterielader verbleibt solange in diesem Stadium, bis die Batteriespannung aufgrund einer größeren Last fällt oder der Batterielader aufgrund der Beseitigung des Netzstromanschlusses abgetrennt wird.

Wozu dient der Temperatursensor? Die Verwendung der richtigen Ladespannung ist für das Laden einer Batterie äußerst wichtig. Doch die korrekte Ladespannung ist nicht immer gleich: kalte Batterien benötigen eine etwas höhere Spannung für die vollständige Ladung und umgekehrt benötigen wärmere Batterien eine niedrigere Ladespannung, um eine Überladung zu verhindern.

Unsere Batterielader sind auf eine Batterietemperatur von 25°C voreingestellt, wobei jede Abweichung automatisch korrigiert wird. Wenn der Temperatursensor an den Batterielader angeschlossen wird, variiert die Ausgangsspannung um 30 mV pro °C bei einem 12-Volt-System und um 60 mV pro °C bei einem 24-Volt-System.

Dies entspricht den Empfehlungen der meisten Batteriehersteller. Bei einer Temperatur von 15°C zum Beispiel beträgt die maximale Ladespannung für ein 12-Volt-System 14,55 Volt, bei 30°C sind es 14,1 Volt (die entsprechenden Werte für ein 24-Volt-System sind 29,1 und 28,2 Volt). Die Spannung wird nicht mehr erhöht, sobald die Temperatur unter 12°C fällt, damit das Bord-System vor übermäßiger Spannung geschützt wird.

Demgegenüber wird die Ladespannung bei über 50°C auf 12 oder 24 Volt reduziert, um die Batterie vor Überladung bei dieser extrem hohen Temperatur zu schützen. Der Anschluss eines Temperatursensors gewährleistet, dass die Batterie schnell und sicher mit der richtigen Spannung geladen wird.

  • Durch die zunehmende Anzahl an stromverbrauchenden Endgeräten an Bord ist ein gut konstruiertes Gleichstrom- Ladesystem von entscheidender Bedeutung.
  • Önnen mehrere Batterielader parallel geschaltet werden? Unsere Batterielader liefern für die 24-Volt-Bordsysteme Strom und können zur Erhöhung der Kapazität einfach parallel geschaltet werden.

Dies ist in der Tat oft die einzige Möglichkeit, 12- oder 24-Volt-Systeme mit dem 120, 230 oder 230/380 Volt-Netzstromanschluss zu versorgen. Sollten Sie einen Ladestrom von mehr als 100 Ampere für ein 24-Volt- System oder 80 Ampere für ein 12-Volt-System benötigen, können Sie ebenfalls verschiedene Batterielader parallel schalten.

Für ein paralleles System mit zahlreichen Batterieladern ist keine spezielle Ausstattung erforderlich. Es kann genauso installiert werden wie ein einzelner Batterielader, nur dass jeder einzelne Lader über eigene Kabel verfügt, die zur Batterie oder zur Gleichstromverteilung führen. Die Verkabelung für den Spannungsausgleich wird für jeden Batterielader ebenfalls separat angeschlossen; denken Sie daran, dass die Messkabel zum Ausgleich des Spannungsverlustes an die Hauptsicherung auf der Systemseite angeschlossen werden.

Dies verhindert eine zu hohe Ausgangsspannung des Batterieladers im Falle einer defekten Sicherung. Temperatursensoren müssen separat von jedem Batterielader an die Batterie angeschlossen werden, die voraussichtlich die höchste Temperatur erreichen wird.

Wenn die Lader und Sensoren ordnungsgemäß verbunden sind, wird der erforderliche Ladestrom gleichmäßig über die angeschlossenen Batterielader verteilt. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass einer der Batterielader früher in die Nachladephase schaltet als die anderen. Dieses Phänomen, das durch die Toleranzspannen bei der Einstellung verursacht wird und keine Auswirkungen auf die Ladezeit und den Betrieb des Batterieladers hat, ist jedoch völlig normal.

Wenn Sie mehrere Batterielader parallel anschließen, empfehlen wir, dass das Modell, der Typ und die Ladekapazität identisch sind. Wenn zum Beispiel ein 100-Ampere-Lader parallel mit einem 50-Ampere-Lader geschaltet wird, wird der Ladestrom nicht gleichmäßig über beide verteilt.

Dies hat zwar keine Auswirkung auf den Ladevorgang und ist auch nicht schädlich für die Batterielader, es ist jedoch effizienter, in solchen Fällen zwei Batterielader mit jeweils 75 Ampere zu installieren. Das individuelle Laden mehrerer Batterien Eine Installation, die aus zwei oder mehreren parallel angeschlossenen Batterien besteht, muss häufig eine zweite Batterie laden.

In diesem Fall kann einer der Batterielader mit einer Batterie-Trenndiode ausgestattet werden. Parallel zur Lichtmaschine Ein Batterielader kann zum Beispiel auch parallel mit der Lichtmaschine des Fahrzeugmotors angeschlossen werden. Dies ist grundsätzlich kein Problem.

Beim Anschluss eines Drehzählers an die Lichtmaschine kann es sein, dass die alte Lichtmaschine ihre Arbeit während der letzten Phase des Ladevorgangs vorübergehend unterbricht. Dieses Phänomen wird durch Unterschiede in der Ladespannung des Batterieladers und der Lichtmaschine hervorgerufen und hat keine Folgen für die Lichtmaschine oder den Ladevorgang.

Das Laden der Batterien mit begrenztem Netzstrom Der verfügbare Netzstromanschluss ist manchmal zu schwach, wenn mehrere Batterielader parallel installiert werden. Zur Vermeidung einer Überlastung des Netzstromanschlusses ist der Anschluss von nur einem Batterielader am besten.

Wie lädt man 24V Batterie?

Ladegeräte, für die man keine Steckdose benötigt: – 24V Batterieladegeräte, die unabhängig von einer 230V Steckdose arbeiten, sind zum Beispiel 24V Ladebooster.24V Ladebooster können mit dem Strom aus der Starterbatterie eine 24V Batterie im Wohnmobil aufladen.

Wann LiFePO4 laden?

So laden Sie LiFePO4-Batterien auf? Laden von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) Wie lade ich einen auf? Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir von unseren Kunden bekommen. Die Antwort ist einfach: Verwenden Sie natürlich ein LiFePO4-Ladegerät. Stellen Sie beim Laden von LiFePO4-Akkus sicher, dass Sie kein Ladegerät für andere Lithium-Ionen-Chemikalien verwenden, die normalerweise mit einer höheren Spannung als der von LiFePO4 erforderlichen ausgelegt sind. Wir werden oft gefragt, ob ein Blei-Säure-Batterieladegerät zum Laden von Lithium-Eisen-Phosphat verwendet werden kann. Die kurze Antwort lautet ja, solange die Spannungseinstellungen innerhalb der akzeptablen Parameter von liegen. Die empfohlene Ladespannung für unseren LiFePO4-Akku beträgt 14,3 V-14,6 V. Ladegerät-Inspektion Bevor Sie ein verwenden, überprüfen Sie, ob die Kabel Ihres Ladegeräts isoliert und bruchfrei sind. Die Anschlussstecker des Ladegeräts sollten sauber sein und richtig mit den Batteriepolen zusammenpassen, um eine gute Verbindung und optimale Leitfähigkeit zu gewährleisten. Laderichtlinien Wenn LiFePO4-Akkus nicht vollständig entladen sind, müssen sie nicht nach jedem Gebrauch aufgeladen werden. werden nicht beschädigt, wenn sie in einem teilweisen Ladezustand (PSOC) belassen werden. Sie können Ihre LiFePO4-Akkus nach jedem Gebrauch aufladen oder wenn sie bis zu 80% DOD (20% SOC) entladen sind. Wenn das Batteriemanagementsystem (BMS) die Batterie aufgrund einer niedrigen Spannung (Spannung <10,6 V) trennt, entfernen Sie die Last und laden Sie sie sofort mit einem -Batterieladegerät auf. Ladetemperatur LiFePO4-Akkus können sicher zwischen 0 °C und 55 °C geladen werden. LiFePO4-Akkus benötigen beim Laden bei heißen oder kalten Temperaturen keine Temperaturkompensation für die Spannung. Alle -Akkus werden mit einem internen BMS geliefert, das den Akku vor niedrigen und hohen Temperaturen schützt. Wenn sich das BMS aufgrund einer niedrigen Temperatur trennt, muss sich die Batterie erwärmen, damit sich das BMS wieder anschließen und den Ladestrom aufnehmen kann. Wenn sich das BMS wegen hoher Temperatur trennt, muss die Batterie abkühlen, bevor das BMS das Laden der Batterie akzeptiert. So laden Sie LiFePO4-Akkus mit einem Blei-Säure-Ladegerät Die meisten Blei-Säure-Akkuladegeräte können mit verwendet werden, solange sie den entsprechenden Spannungsrichtlinien entsprechen.(Die empfohlene Ladespannung für unseren LiFePO4-Akku beträgt 14,3V-14,6V). AGM- und Gel-Algorithmen fallen normalerweise unter die LiFePO4-Spannungsanforderungen. Die Spannung für Ladealgorithmen überfluteter Batterien ist oft höher als die Ladeanforderungen für LiFePO4, was dazu führt, dass das BMS getrennt wird. In diesem Fall empfiehlt es sich im Allgemeinen, Ihr Ladegerät durch eines mit einem zu ersetzen. Da das BMS die Batterie schützt, wird die Batterie durch die Verwendung von Blei-Säure-Ladegeräten normalerweise nicht beschädigt. Beachten Sie, dass ein Blei-Säure-Batterieladegerät das BMS möglicherweise nicht wieder anschließen kann, wenn das BMS aufgrund einer niedrigen Spannung getrennt wird, selbst wenn das Ladegerät die akzeptablen Ladeparameter zum Laden von aufweist. Dies liegt daran, dass die Lithiumbatterie beim Trennen des BMS keine Spannung hat, da sie auf einem Voltmeter 0 V anzeigt, während Blei-Säure-Ladegeräte die Batterie zum Starten des Ladevorgangs eine Spannung auslesen müssen. Wenn die Batterie 0 V anzeigt, kann das Blei-Säure-Batterieladegerät nicht erkennen, dass eine Batterie angeschlossen ist und der Ladevorgang beginnen soll. Dies gilt auch für einige minderwertige Lithium-Ladegeräte. Es wird immer empfohlen, in ein hochwertiges zu investieren, um eine hohe Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten. Bei Fragen können Sie sich gerne an Creabest wenden. Laden von LiFePO4 mit Lichtmaschine und DC-zu-DC-Ladegeräten Abhängig von der Qualität der Lichtmaschine kann es gut funktionieren, ohne Modifikationen aufzuladen. Allerdings können minderwertige Lichtmaschinen mit schlechter Spannungsregelung dazu führen, dass das BMS die LiFePO4-Batterien trennt. Wenn das BMS die Batterien abtrennt, kann die Lichtmaschine beschädigt werden. Um Ihre LiFePO4-Batterie und Lichtmaschine zu schützen, verwenden Sie bitte unbedingt eine kompatible hochwertige Lichtmaschine oder installieren Sie einen Spannungsregler. Sie können auch ein DC-zu-DC-Ladegerät verwenden, um Ihre Batterien einschließlich Hausbanken sicher und effektiv aufzuladen. Die Installation eines DC-DC-Ladegeräts ist die empfohlene Option, wenn es darum geht, mit einer Lichtmaschine aufzuladen. Tankanzeige für Lithium-Batterien Wenn Sie eine spannungsbasierte Tankanzeige verwenden, die für Blei-Säure-Batterien entwickelt wurde, misst sie den Ladezustand (SOC) von nicht genau. Bitte ersetzen Sie Ihre Tankanzeige durch eine, die Strom statt Spannung misst, um den Ladezustand von Lithium-Eisenphosphat-Batterien genau zu messen. Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an den technischen Support von, : So laden Sie LiFePO4-Batterien auf?

Kann man eine Lithium Batterie überladen?

Lange Lebensdauer: Lithium-Ionen Akku richtig laden – das ist zu beachten! – An erster Stelle steht der sachgemäße Ladevorgang, der mit dem Gebrauch des richtigen Ladegeräts beginnt. Es existieren auf dem Markt verschiedene Geräte, um den Lithium-Ionen-Akku zu laden, die dem eigenen Ladegerät teilweise zum Verwechseln ähnlich sind.

Nutzen Sie nur Ladegeräte, von denen Sie sicher sind, dass diese zu Ihrem Li-Ionen-Akku passen. Tipp : Meistens finden Sie auf der Website der Händler Akkupacks, die sowohl den Akkumulatoren als auch ein dazu passendes Ladegerät umfassen. Solche Komplettsets sind vom Gehäuse und der Funktionalität her optimal, um den Lithium-Ionen-Akku zu laden.

So kaufen Sie mit dem passenden Akku zusammen direkt das passende Ladegerät. Mit dem passenden Li-Ionen Akku Ladegerät als dem wichtigsten Equipment zum Laden Ihres Lithium-Akkus sollten Sie bis maximal 80 % laden. In Fachkreisen wird sogar das Laden bis 70 % empfohlen.

Falls Sie diesen Wert überschreiten, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass der Akku sofort zu Schaden kommt. Die Überschreitung der 70-80 % Ladezustand wirkt sich lediglich negativ auf die zu erwartende Lebensdauer des Lithium-Akkus aus. Sie dürfen sich merken: Je stärker und häufiger Sie die Kapazität von Akkus nach unten oder oben hin auslasten, indem Sie weit entladen oder aufladen, umso intensiver wirkt die Belastung auf die Elektroden des Akkus.

Das Beste, was Sie machen können, wenn Sie den Li Ion Akku laden, ist, das Ladegerät zwischen 70 und 80 % des Ladezustands auszuschalten oder die Lithium-Akkus zu entnehmen. So fördern Sie eine möglichst lange Lebensdauer der Lithium-Batterie, denn für die möglichen bis zu 1.000 Ladezyklen Lebensdauer sollten die Elektroden maximal geschont werden.

Merke: Lithium-Ionen Akku vor erstem Gebrauch laden? Ja, aber auch hier gilt: Es ist nicht notwendig, den Akku vollständig aufzuladen, da bei dieser Akku-Art kein Memory-Effekt besteht. Das bedeutet, dass ein unvollständig aufgeladener Akku nicht mit einer geringeren Akkukapazität einhergeht. Ein anderes Thema, das im Zusammenhang mit der Ladezeit von Lithium-Ionen-Akkus häufig genannt wird, ist die Überladung: Bei anderen und vor allem älteren Akkus, wie z.B.

dem Nickel-Cadmium-Akku (kurz: NiCd-Akku) kam es dazu, dass wenn Sie den Akku nach dem Erreichen der vollen Kapazität weiterhin im Ladegerät gelassen haben, eine Überladung eintreten konnte. Im Falle einer Überladung kam der Akku zu Schaden und es bestand Brandgefahr.

Wie lade ich LiFePO4?

Das CC/CV Ladeverfahren – Die Lifepo4 wird zu Beginn des Ladevorgangs erst mit konstantem Strom geladen. Somit wird der Ladestrom begrenzt und ein zu hoher Ladestrom in der Anfangsphase vermieden. Der Ladevorgang mit konstantem Strom wird so lange aufrechterhalten, bis die Ladeschlussspannung von 14,6V erreicht ist.

Was bedeutet die 4 bei LiFePO4?

Die positive Elektrode besteht aus Lithium-Eisenphosphat (LiFePO 4 ) anstelle von herkömmlichem Lithium-Cobalt(III)-oxid (LiCoO 2 ).